Sonntag, 12. August 2018

Mountainbiketour Tiefencastel - Chur

Abfahrt bei Mon
Für diese schöne Überquerung von Tiefencastel nach Chur empfiehlt sich die Anreise mit der Bahn. Zum Aufwärmen beginnt die Tour mit einem kurzen Aufstieg nach Mon. Dort oben quert man zuerst auf einer Kiesstrasse nach Sanagn und gelangt schliesslich auf einen schönen Singletrail hinunter nach Mistail. Ein Besuch in der wunderschönen alten Kirche St. Peter samt Beinhaus lohnt sich unbedingt.

Am Gegenhang geht es nach diesem kulturellen Intermezzo hinauf in die Lenzerheide, wo reger Bikebetrieb herrscht. In der idyllischen Hochebene bei Parpan wird es schliesslich wieder ruhiger. Nach einem Mittagessen im Bergbeizli fuhren wir auf Waldsträsschen und Singletrails durch den Runcalierer Wald hinunter nach Meiersboden und schliesslich zum Bahnhof Chur.


Sanagn, kurz vor Beginn des Singletrails

Kirche St. Peter Mistail am Eingang der Schinschlucht

Im Innern der karolingischen Kirche

Blick ins Beinhaus

Von Parpan nach Usserberg

Im Bergbeizli

Bei Foppa / Capätsch

Schlussabfahrt nach Chur

Tourendaten:
Höchster Punkt: Foppa 1753 m.ü.M.
Aufstieg 1645 Hm, Abfahrt 1930 Hm, Strecke 47.1 km
Zeit unterwegs 6 Std. 5 Min., davon in Bewegung 4 Std. 35 Min.
Strecke: Tiefencastel - Mon - Mistail - Lenzerheide - Parpan - Usserberg - Runcalier - Meiersboden - Chur


GPS-Track:

Samstag, 4. August 2018

Mountainbike: Alps Epic Trail Davos

Schöner Trail zum Äbirügg

Der Alps Epic Trail Davos gilt als längster Singletrail der Schweiz. Dank Seilbahnunterstützung aufs Jakobshorn bei Davos darf man über 2000 Hm epische Abfahrt geniessen bei weniger als 700 Hm Aufstieg. Die Abfahrt samt Pausen dauert rund 6 Stunden und erfordert ständige Konzentration.

Tipp: Da rund ums Rinerhorn an heissen Wochenenden viele Wanderer unterwegs sind, sollte morgens die erste Gondel genommen werden.

Früher Start beim Jakobshorn

Flowiger Trailabschnitt

Stellenweise ruppiger Downhill

So macht der Trail Spass


Blick vom Äbirügg nach Davos

Ankunft in der Oberalp bei Monstein


Verblockte Passage

In der Zügenschlucht

Unter dem Landwasserviadukt

Tourendaten:
Ausgangshöhe Jakobshorn 2590 m.ü.M.
Aufstieg 680 Hm, Abfahrt 2190 Hm, Strecke 40.2 km
Zeit unterwegs ab Bergstation 6 Std. 5 Min., davon in Bewegung 4 Std.

Hyperlinks:
Beschreibung und Download GPS-Track Alps Epic Trail
Youtube: Alps Epic Trail Davos

GPS-Track:

Sonntag, 15. Juli 2018

Kletterwochenende in Chiavenna

Abseilen in Acquafraggia

Wie schon vor fünf Jahren lockte uns das vielseitige Klettergebiet von Chiavenna. Diesmal statteten wir den beiden Klettergärten von Gallivaggio und Acquafraggia einen Besuch ab.

Samstag, 14. Juli 2018: Klettern in Gallivaggio

Nach einem Kaffee in unserer Unterkunft, der Pension Italo-Svizzero in San Giacomo Filippo etwas oberhalb von Chiavenna, fuhren wir nach Gallivaggio. Nur wenige Minuten Fussmarsch von der Strasse beginnt die erste Route "Spigolo della Paletta". Wir kletterten alle zehn Seillängen (inkl. Verlängerung) und seilten über die "Waldzwerge" ab.

In der Route Spigolo della Paletta

Flachstück bei der Querung zum oberen Teil der Paletta

Hoch über Gallivaggio (Bogenbrücke und Sanctuario hinten links)

Angenehme Gneiskletterei

Gebietsinfo:
Klettertopos Gallivaggio


Sonntag, 15. Juli 2018: Acquafraggia und Gallivaggio

Etwa drei Kilometer ausserhalb von Chiavenna befindet sich das Dorf Piuro. Die romantischen Wasserfälle sind eine beliebte Touristenattraktion. Gleich daneben, mit Wandfuss im schattigen Wald, befindet sich der Klettergarten Acquafraggia. Im Sektor "Boiler" fanden wir die beiden Routen "Boiler mon amour" und "Yes we can". 
An den Wasserfällen von Acquafraggia

Route "Boiler mon amour" im Sektor Boiler

Aus dem Dschungel ins Licht auf "Yes we can"

Sichern am Stand
Hoch über Piuro auf "Yes we can"

Abseilen zurück in den schattigen Wald

 Auf dem Heimweg nahmen wir nochmals ein paar Routen im Klettergarten Gallivaggio (siehe Vortag) mit: Via Erica, Lo zio cattivo, Nascondino.


Gebietsinfo:

Sonntag, 24. Juni 2018

Wanderwochenende im Neuenburger Jura


Imposant: Der Creux du Van, ein Felskessel mit 1.2 km Durchmesser

Ein Wanderwochenende im Neuenburger Jura bietet vieles für die Sinne: Malerische See- und Reblandschaften, eindrückliche Schluchten, kulinarische Genüsse und imposante Kalkfelsen. Die Gorges de l'Areuse und der Creux du Van sind zwei Attraktionen, für die sich die lange Anreise lohnt.

Samstag, 23. Juni 2018: Areuse-Schlucht

Die Weinberge von Bevaix
Die traditionelle Wanderung durch die Areuse-Schlucht beginnt eigentlich in Boudry. Doch wir stiegen eine Station später in Bevaix aus dem Zug, um auch den Neuenburgersee noch zu geniessen. An der Pointe du Grain hat es einen wundervollen Naturstrand, der zum Bad einlädt.

Erfrischendes Bad  im Neuenburgersee bei der Pointe du Grain

Blick zurück nach Petit Cortaillod
Nach den Weinbergen von Cortaillod erreichten wir schliesslich Boudry, den Ausgangspunkt  an der Areuse. Von dort ging es hinein in die angenehm kühle, stark moosbewachsene Schlucht.

Boudry - Ausgangspunkt der Schluchtenwanderung entlang der Areuse

In der Areuse-Schlucht

Die Areuse hat sich tief in den Kalkstein gefressen

Gut gesicherter Weg in den Gorges de l'Areuse
Spektakulär windet sich der Weg gut gesichert den Felswänden entlang. Die Vegetation mutet stellenweise an wie um Urwald. Die Schlucht ist richtiggehend in grünes Licht getaucht.

Die hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt die Vegetation

Lichtspiele im Blätterdach

Gletschertöpfe: Zeugen der Eiszeit

Gebändigter Wasserlauf
Weiter flussaufwärts öffnet sich das Tal, und man gelangt auf die schönen Wiesen von Champ-du-Moulin. Direkt am Ufer der Areuse befindet sich das malerische Hôtel de la Truite, das den Gästen frisch renovierte Zimmer bietet. Das Restaurant ist beliebt, wie der Name schon sagt, für seine Forellenspezialitäten.

Das schöne Hôtel de la Truite in Champ-du-Moulin

Idylle im Gartenrestaurant
Blick in den nostalgischen Festsaal des Hôtel de la Truite

Tourendaten Samstag: Gorges de l'Areuse
Höchster Punkt 628 m.ü.M.
Anstieg 290 Hm, Abstieg 160 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 20 Min., davon in Bewegung 3 Std. 40 Min.
Beschreibung auf Wandersite.ch 


Sonntag, 24. Juni 2018: Creux du Van

Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir unsere Wanderung zum Creux du Van, einer spektakulären Felsarena, die zu den grossen Sehenswürdigkeiten der Schweiz gehört. Zuerst folgten wir nochmals kurz der Areuse bis zur eindrücklichen Pont du Saut de Brot Dort überquerten wir den Fluss und wanderten durch einen Wald hinauf zur Ferme Robert.

Pont du Saut de Brot

Die Ferme Robert unterhalb des Creux du Van
Von der Ferme Robert am Fuss des Naturamphitheaters geht es hinauf zur kalten Quelle und dann steil hinauf an die östliche Kante des Felsbogens. Das Panorama am Creux du Van ist spektakulär. 160 m tief fallen die Wände senkrecht hinab, eine Folge der Erosion nach Ende der letzten Eiszeit. Die Attraktion ist sehr beliebt und deshalb stark von Touristen frequentiert.

Der mächtige Felskessel Creux du Van entstand durch Erosion nach der Eiszeit

Touristenattraktion mit schroff abfallenden Felswänden
Der Creux du Van ist das älteste Naturschutzgebiet der Schweiz. Mit etwas Glück sieht man hier Luchse, Gämse, Steinböcke und viele andere Arten. Auch die Vegetation ist aussergewöhnlich vielfältig.
Üppige Vegetation am Klippenrand

Blick zurück zur Ferme Robert bei der Waldlichtung

Der Abstieg vom Soliat führt in nördlicher Richtung steil durch den Wald hinunter nach Noiraigue im Val de Travers, wo sich der Bahnhof befindet.


Tourendaten Sonntag: Le Creux du Van
Höchster Punkt 1457 m.ü.M. (Le Soliat)
Anstieg 875 Hm, Abstieg 760 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 20 Min., davon in Bewegung 4 Std. 30 Min.
Beschreibung auf Wandersite.ch


GPS-Track: