Dienstag, 14. September 2021

Velorundtour von Widnau nach Bludenz


Gemütliche zweitägige Fahrrad-Rundtour vom St. Galler Rheintal ins Vorarlberger Walgau.


Montag, 13.09.2021: Von Widnau nach Bludenz

Wir starteten zu Hause in Widnau und fuhren auf der Veloroute 9 durch das Isenriet nach Altstätten. Beim Bahnhof Altstätten verliessen wir die gekennzeichnete Route, um der Skulpturenausstellung "Art-Drive-in" in der Altstätter Allmend einen Besuch abzustatten. Anschliessend bogen wir wieder auf die Route 9 ein und folgten ihr nach Oberriet. Weil die Neudorfstrasse wegen Belagsarbeiten gesperrt war, zweigten wir zur Route 35 am Rhein ab und folgten dieser über die Rheinbrücke Oberriet-Meiningen bis zum Illspitz, wo die Ill in den Rhein mündet. Vom Illspitz bis Bludenz folgten wir grösstenteils der "Orientierungsroute 1 Ill-Rhein". Einzig beim Ortsende von Feldkirch, gleich nach der Überquerung der lll, wählten wir den etwas ruhiger gelegenen Umweg über den Rungeldonweg durchs Frastanzer Ried. In Bludenz übernachteten wir im Sporthotel Val Blu Resort, welches direkten Zugang ins Frei- und Hallenbad bietet.

Durchs Isenriet entlang der Rietaach nach Altstätten

Civilizationtree von Silvan Köppel im Altstätter Industriegebiet

Kunstwerk von Karin Thür im Skulpturenpark Art-Drive-in
in der Altstätter Allmend

Naturschutzgebiet Wichenstein bei Oberriet

Blick vom Illspitz in die Rote Au,
im Hintergrund rechts das Drei-Schwestern-Massiv

Unterwegs im Waldgebiet Rote Au

Mittagsrast in der gemütlichen Altstadt von Feldkirch

Herbstzeitlose im Frastanzer Ried

Radweg unter der Autobahnbrücke über die Ill

Galinasee bei Frastanz

Val Blu Resort in Bludenz - mit direktem Zugang ins Freibad



Tourendaten Montag
Strecke 55.5 km
Zeit unterwegs 6 Std. 20 Min., davon in Fahrt 3 Std. 50 Min.
Aufstieg 370 Hm, Abstieg 190 Hm
Route: Widnau - Altstätten - Oberriet - Feldkirch - Frastanz - Nenzing - Bludenz

Dienstag, 14.09.2021: Von Bludenz nach Widnau

Für die Rückfahrt wählten wir die "Orientierungsroute 2 Dörfer-Städte" und folgten dieser bis in die Altstadt von Feldkirch. Von dort radelten wir kurz auf der Orientierungsroute 1 und bogen bei Nofels auf die Route 60 ab. Nach einem erfrischenden Bad bei den Paspels-Seen erreichten wir über Route 48 die Frutzmündung, folgten dem Rhein-Radweg bis zum Grenzübergang Mäder-Kriessern und fuhren auf der Schweizer Seite zurück zum Ausgangspunkt Widnau.

Auch Hochlandrinder baden gerne

Unterwegs auf der Dörfer-Städte-Route 2

Radweg an der Ill

Vorarlberger Spezialität: Sura Käs mit viel Zwiebeln

Abkühlung bei den Paspels-Seen

Tourendaten Dienstag
Strecke 51.1 km
Zeit unterwegs 4 Std. 55 Min., davon in Fahrt 3 Std. 15 Min.
Aufstieg 170 Hm, Abstieg 350 Hm
Route: Bludenz - Ludesch - Thüringen - Satteins - Feldkirch - Nofels - Paspels-Seen - Koblach - Mäder - Kriessern - Widnau


GPS-Track:

Donnerstag, 9. September 2021

Biwakwanderung zum Tschingeltäli




Zweitägige Wanderung im Dreiländereck Liechtenstein - Österreich - Schweiz mit Biwak im Tschingeltäli.


Mittwoch, 08.09.2021: Malbun-Sareis - Tschingeltäli

Die Rundtour beginnt beim grossen Parkplatz in Malbun im Fürstentum Liechtenstein. Mit dem Sessellift gelangt man bequem nach Sareis. Dort beginnt der beliebte Wanderklassiker auf dem Fürstin-Gina-Weg über den langen Grat am Spitz vorbei zum Augstenberg und weiter zur Pfälzerhütte LAV, die am Bettlerjoch liegt. Nach dem Mittagessen in der Pfälzerhütte verliessen wir diese Route, überquerten die Grenzlinie zu Österreich und folgten in südöstlicher Richtung dem Liechtensteiner Höhenweg an der Flanke des Naafkopfs. Kurz vor dem Barthümeljoch bogen wir in südöstlicher Richtung ins Tschingeltäli ab, das sich bereits auf Schweizer Boden befindet. Dieser ruhige Biwakplatz bietet einen schönen, offenen Blick nach Süden zum Vilan und den umliegenden Bergen. Trinkwasser muss mitgebracht werden.

Gratwanderung von Sareis zum Augstenberg (rechts im Bild)

Blick zurück zur Sesselliftstation Sareis, dahinter der Ochsenkopf

Bettlerjoch mit Pfälzerhütte LAV,
hinten links der Augstenberg, rechts Gorfion

Der Liechtensteiner Höhenweg quert die Flanke
unterhalb des Naafkopfs

Spannende Hochgebirgslandschaft am Liechtensteiner Höhenweg

Wollgras

Biwak auf der gemütlichen Aussichtsterrasse beim Tschingeltäli

Vilan (links) und Glegghorn (rechts)


Milchstrasse über dem Tschingel



Tourendaten Mittwoch:
Höchster Punkt: Augstenberg 2359 m.ü.M.
Strecke 8.3 km
Aufstieg 705 Hm, Abstieg 463 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 35 Min, davon in Bewegung 3 Std. 10 Min.
Route: Malbun (Bergstation Sareis) - Augstenberg - Pfälzerhütte - Liechtensteiner Höhenweg - Tschingeltäli (beim Barthümeljoch)



Donnerstag, 09.09.2021: Tschingeltäli - Malbun

Ein Blick aus dem Zelt am Morgen zeigte uns, dass sich das schöne Wetter schneller als versprochen verabschiedete. Wir vertrödelten deshalb nicht zu viel Zeit, um möglichst noch vor dem Regen auf dem Liechtensteiner Höhenweg zurück zur Pfälzerhütte zu gelangen. Es waren wenig Wanderer unterwegs, und so wurden wir auf auf dem Höhenweg mit dem Anblick von 30 Gämsen belohnt. Nach einem kleinen Imbiss in der Pfälzerhütte wanderten wir auf dem Fürstin-Gina-Weg zuerst hinab zur Alp Gritsch und wieder hinauf zur Tälihöhi. Durchs Täli stiegen wir ab zum Ausgangspunkt Malbun. 

Morgendämmerung: Schlechtwetter im Anmarsch

Zähneputzen mit Panorama

Rückweg auf dem Liechtensteiner Höhenweg,
links der Naafkopf

Abstieg durchs Vaduzer Täli nach Malbun



Tourendaten Donnerstag:
Höchster Punkt: Liechtensteiner Höhenweg 2311 m.ü.M.
Strecke 9.4 km
Aufstieg 243 Hm, Abstieg 921 Hm
Zeit unterwegs 4 Std. 35 Min, davon in Bewegung 3 Std. 05 Min.
Route: Tschingeltäli - Liechtensteiner Höhenweg - Pfälzerhütte - Alp Gritsch (Höttatal) - Tälihöhi - Vaduzer Täli - Malbun



GPS-Track:




Dienstag, 7. September 2021

Biwakwanderung Roslenfirst



Zweitägige Rundwanderung ab Wildhaus zu einem sonnigen Biwakplatz mit Rundumsicht zum Alpstein und übers Rheintal.


Montag, 06.09.2021: Wildhaus - Roslenfirst

Von Wildhaus (grosser, gebührenpflichtiger Parkplatz im Zentrum) führt der Wanderweg hinauf zum beliebten Bergrestaurant Gamplüt. Wer Kräfte sparen möchte, kann diesen Abschnitt auch mit der Seilbahn zurücklegen. Es empfiehlt sich, hier die Flaschen zu füllen, da es auf dem Roslenfirst kein Trinkwasser gibt. An der Schafbergwand vorbei führt das Alpsträsschen zur Teselalp. Von dort führt der Pfad durch das lange Bergtal hinauf zum Mutschensattel. Wegen des Tiefblicks ins Rheintal lohnt sich dort die Besteigung des 54 m höheren Mutschen. Über die steile Wiese nördlich des Mutschensattels gelangt man anschliessend zum weitläufigen Roslenfirst, der ein beeindruckendes 360°-Panorama und viel Platz zum Biwakieren bietet.

Gamplüt (mit Windrad), im Hintergrund die markanten Churfirsten

Teselalp, Weg hinauf zum Mutschensattel

Gemütlicher Weideplatz

Blick vom Mutschen ins Rheintal

Altmann und Säntis bei Sonnenuntergang

Kreuzberge im Abendlicht

Lichter im Rheintal

Unter den Sternen    











Tourendaten Montag:
Höchster Punkt: Roslenfirst 2151 m.ü.M.
Strecke 8.7 km
Aufstieg 1165 Hm, Abstieg 120 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 45 Min, davon in Bewegung 3 Std. 25 Min.
Route: Wildhaus - Gamplüt - Teselalp - Mutschensattel - Mutschen - Roslenfirst



Dienstag, 07.09.2021: Roslenfirst - Wildhaus

Über den Chreialppass gelangt man angenehm zur Zwinglipasshütte des SAC, wo sich eine Kaffeepause lohnt. Die schöne Hütte wurde kürzlich nach einem schweren Brand renoviert. Der Weg führt nun hinab zur Hundsbüchel-Alp und von dort über eine gut ausgebauten Felsenweg steil hinab zur Teselalp. Dort stehen mehrere Abstiegsmöglichkeiten nach Wildhaus zur Auswahl. Wir wählten den Weg zum Bergrestaurant Gamplüt und weiter über Lisigweid zurück zum Ausgangspunkt.

Sonnenaufgang über den Kreuzbergen

Wärmende Morgensonne

Blick vom Roslenfirst zum Mutschen und Mutschensattel 
(im Hintergrund die Alvierkette)

Unterwegs zur Zwinglipasshütte

Rast bei der frisch renovierten Zwinglipasshütte

Chreialp


Tourendaten Dienstag:
Höchster Punkt: Roslenfirst 2151 m.ü.M.
Strecke 10.3 km
Aufstieg 115 Hm, Abstieg 1160 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 20 Min, davon in Bewegung 3 Std. 15 Min.
Route: Roslenfirst - Chreialpfirst - Zwinglipasshütte - Chreialp - Teselalp - Gamplüt - Lisigweid - Wildhaus



GPS-Track:

Samstag, 7. August 2021

Zweitageswanderung Widnau - Heiden - St. Gallen

 


In zwei Tagen gemütlich vom St. Galler Rheintal über die Appenzeller Hügel bis in die Altstadt von St. Gallen, und das bei schönem Bodensee- und Bergpanorama: eine lohnende Idee. Insbesondere, wenn die Temperaturen nicht allzu hoch sind. Eine sportliche, aber gut machbare Wanderung in lieblicher Voralpenlandschaft.


Freitag, 06.08.2021: Von Widnau nach Heiden

Startpunkt war unser Wohnort Widnau, aber wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, beginnt diese Wanderung mit Vorteil beim Bahnhof Heerbrugg. Fern der Hauptverkehrsachsen ging es im Zickzack den Hügeln entlang über Buchholz und den Rosenberg durch Berneck, dann über den Tritt hinauf zum Aussichtspunkt Meldegg, wo wir unsere Mittagsrast einlegten. Von dort wanderten wir über Walzenhausen-Platz vorbei am Schwimmbad Ledi und über Hostet (Selbstbedienungs-Besenbeiz) und Wolfhalden zum Etappenziel Heiden. Heiden ist ein Dorf mit aussergewöhnlich einheitlichem Ortsbild im Biedermeierstil. Diese Besonderheit verdankt es der Tatsache, dass praktisch das gesamte Dorf 1838 abbrannte und zwei Jahre danach komplett neu aufgebaut wurde. Wir übernachteten im historischen Hotel Linde, das auch für seine gute Küche bekannt ist. Tipp: Nach der Wanderung erfrischt man sich am besten im stilvollen Schwimmbad mit Baujahr 1932.

Schlössli Buchholz in Berneck

Der Bernecker Rosenberg

Weinberge bei Husen

Pfad vom Rüden zum Tritt

Mittagessen im gemütlichen Restaurant Meldegg

Aussicht von der Meldegg übers Rheintal

Blick vom Hostet zum Bodensee


Samstag, 07.08.2021: Von Heiden nach St. Gallen

Ab Heiden führt der Weg immer dem Hügelkamm entlang hinauf zum Kaienspitz, wo man einen schönen Blick auf den Bodensee geniesst. Von dort aus geht es wieder abwärts, zuerst gemächlich nach Rehetobel und dann steil zum Restaurant Chastenloch, das in der Schlucht der Goldach liegt. Ähnlich geht es auf der anderen Seite wieder hoch in Richtung Speicher. Wir umrundeten das Dorf im Gegenuhrzeigersinn, passierten das Vögelinsegg-Schlachtdenkmal und durchquerten den Steineggwald zum Wenigerweiher. Noch ein kurzer Aufstieg vom Schwarzen Bären zum Oberkapf, und schon ging es wieder abwärts zu den Drei Weieren, St. Gallens beliebten Badeseen. Da wir uns dort etwas zu lange ausruhten, gerieten wir leider beim Endspurt durch das eindrückliche Mühlegg-Tobel hinunter in das historische Klosterviertel von St. Gallen in starke Regenfälle.

Früher Start beim Hotel Linde in Heiden

Blick zurück ins Biedermeierdorf Heiden

Bodensee-Panorama



Unterwegs vom Kaienspitz nach Rehetobel

Die Ortschaft Wald, im Hintergrund der Alpstein in den Wolken

Steiler Abstieg zum Restaurant Chastenloch







Speicher

Der Mannenweiher bei den Drei Weihern

Regenschauer bei der Ankunft im Klosterviertel St. Gallen


Tourendaten:

1. Tag: von Widnau nach Heiden
Strecke 21.5 km, Aufstieg 1033 Hm, Abstieg 631 Hm
Gesamtzeit 7 Std. 45 Min., davon in Bewegung 5 Std. 45 Min.
Route: Widnau - Bhf. Heerbrugg - Buchholz - Husen - Berneck - Maienhalde - Rüden - Meldegg - Walzenhausen-Platz - Ledi - Hostet - Augsti - Klus - Wolfhalden - Heiden

2. Tag: von Heiden nach St. Gallen
Strecke 20.8 km, Aufstieg 849 Hm, Abstieg 985 Hm
Gesamtzeit 7 Std. 15 Min., davon in Bewegung 5 Std. 45 Min.
Route: Heiden - Kaienspitz - Rehetobel - Chastenloch - Speicher - Vögelinsegg - Steineggwald - Ober Kapf - Drei Weieren - Mühlegg-Tobel - St. Gallen


GPS-Track: