Samstag, 26. September 2026

Zweitageswanderung zur Leglerhütte


Eine abwechslungsreiche Zweitageswanderung führte uns durch die eindrückliche Glarner Bergwelt zur wunderschön gelegenen Leglerhütte SAC. Herrliche Ausblicke auf die umliegenden Gipfel, idyllische Bergseen, ein erfrischendes Bad und eine überraschende Begegnung mit einem Steinbock machten diese Tour zu einem besonderen Erlebnis.

Freitag, 25.09.2026: Tannenberg - Leglerhütte

Unser Ausgangspunkt war die Bushaltestelle Däniberg P+R in Schwanden. Von dort brachte uns das Postauto hinauf nach Tannenberg bei Haslen, wo wir unsere Wanderung starteten.

Über Schönau führte uns der Weg allmählich höher in die Glarner Bergwelt. Mit zunehmender Höhe öffnete sich ein immer eindrücklicheres Panorama. Besonders der mächtige Tödi zog unsere Blicke auf sich. Über abwechslungsreiches Gelände erreichten wir schliesslich das Steinstossfurggeli.

Auf dem Weiterweg zur Leglerhütte legten wir noch einen lohnenden Abstecher zum malerischen Chammseeli ein. Eingebettet in die karge, von Felsen und Bergwiesen geprägte Landschaft, bildeten der Bergsee einen reizvollen Farbtupfer in dieser grossartigen Gebirgswelt.

Schliesslich erreichten wir die Leglerhütte SAC, die auf 2273 Metern Höhe in aussichtsreicher Lage unter dem Kärpf thront. Nach dem Zimmerbezug war unser Bewegungsdrang noch nicht ganz gestillt. Wir unternahmen einen weiteren kleinen Ausflug zum nahe gelegenen Milchspüelersee. Dort wagten wir sogar ein kurzes Bad im kalten Bergwasser – eine herrliche Erfrischung nach dem langen Wandertag.

Zurück in der Hütte liessen wir den Tag bei einem gemütlichen Hüttenabend ausklingen. Die eindrücklichen Landschaftsbilder, das gute Essen und die gesellige Atmosphäre sorgten für einen gelungenen Abschluss des ersten Tages.

Aufstieg zum Schönaufürggeli

Schönau, im Hintergrund der Glärnisch

Beim Franzenhoren, im Hintergrund der Kärpf

Sehr viele Gämsen unterwegs im Wildschutzgebiet Freiberg Kärpf

Chammseeli, Glärnisch-Panorama

Leglerhütte SAC

Erfrischendes Bad im Milchspüelersee

Abendstimmung vor der Hütte


Tourendaten Freitag: Tannenberg - Leglerhütte
Höchster Punkt: Leglerhütte 2'273 m ü.M.
Strecke 9.5 km
Aufstieg 1'499 Hm, Abstieg 138 Hm
Zeit unterwegs 6 Std. 40 Min., davon in Bewegung 4 Std. 


Samstag, 26.09.2026: Leglerhütte - Mettmen

Der zweite Tag begann gleich mit einer besonderen Überraschung: Direkt vor der Hütte graste am Morgen früh seelenruhig ein Steinbock. Ein schöner Anblick und eine wunderbare Gelegenheit, dieses eindrückliche Alpentier aus nächster Nähe zu beobachten.

Nach dem Frühstück machten wir uns an den Abstieg Richtung Mettmen. Unser Weg führte zunächst zur Chärpfbrugg, einer eindrücklichen natürlichen Felsbrücke, die der Bergbach im Laufe der Zeit aus dem Gestein herausgearbeitet hat. Ein faszinierendes Beispiel dafür, welche Formen die Natur hervorbringen kann.

Über Börtli wanderten wir weiter talwärts, bis schliesslich der Garichti-Stausee in Sicht kam. Mit seinem türkisgrünen Wasser, umrahmt von den steilen Glarner Bergflanken, bildete er einen wunderschönen Abschluss unserer Wanderung.

Im Berghotel Mettmen gönnten wir uns ein wohlverdientes Mittagessen, bevor uns die Luftseilbahn bequem hinunter nach Kies brachte. Von dort ging es mit dem Bus in einer eindrücklichen Fahrt zurück nach Schwanden zum Parkplatz Däniberg, wo wir unsere zweitägige Tour beendeten.

Ein Steinbock grast vor der Hütte

Tödi im Morgenlicht

Unter Kärpf

Im Abstieg

Chärpfbrugg

Besichtigung der eindrücklichen Naturbrücke

Adler

Matt, Garichti-Stausee

Blick nach Glarus

Beim Stausee

Berghotel Mettmen bei der Seilbahnstation Kies


Tourendaten Samstag: Leglerhütte - Mettmen
Höchster Punkt: Nähe Leglerhütte 2'296 m ü.M.
Strecke 6.6 km
Aufstieg 115 Hm, Abstieg 783 Hm
Zeit unterwegs 2 Std. 55 Min., davon in Bewegung 2 Std. 15 Min.

GPS-Track:

Mittwoch, 23. September 2026

Zweitageswanderung Säntis - Rotsteinpass


Eine abwechslungsreiche Zweitageswanderung führte uns mitten durch die eindrückliche Bergwelt des Alpsteins. Von der Bergstation der Ebenalp-Bahn bei Wasserauen ging es zunächst zum Schäfler und anschliessend auf aussichtsreichen, teils anspruchsvollen Bergwegen weiter zum Säntis. Da die Säntis-Schwebebahn wegen Revisionsarbeiten ausser Betrieb war, konnten wir den sonst so stark besuchten Gipfel in ungewohnter Ruhe geniessen. Eine seltene Gelegenheit!

Der spektakuläre Lisengrat bildete anschliessend den Höhepunkt des ersten Tages. Der schmale, stellenweise ausgesetzte Gratweg mit seinen luftigen Passagen und eindrücklichen Tiefblicken führte uns hinüber zum Rotsteinpass, wo wir im gemütlichen Berggasthaus übernachteten.

Am zweiten Tag zeigte sich der Alpstein von seiner sanfteren Seite. Vom Rotsteinpass stiegen wir zur idyllisch gelegenen Meglisalp ab und wanderten weiter hinunter zum türkisgrünen Seealpsee. Der gemütliche Ausklang führte uns schliesslich zurück nach Wasserauen.

Zwei herrliche Wandertage mit eindrücklichen Kontrasten: schroffe Felsgrate, weite Panoramen, saftige Alpweiden und ein malerischer Bergsee – der Alpstein von seiner schönsten Seite!


Dienstag, 22.09.2026: Ebenalp - Säntis - Rotsteinpass

Auftakt von der Ebenalp zum Schäfler

Kaffeepause beim Berggasthaus Schäfler

Aussicht Richtung Hoher Kasten, Alp Sigel und Marwees

Wir verlassen das gemütliche Berggasthaus

Querung im Steilhang vom Schäfler zum Altenalpsattel

Altenalpsattel

Hoch über der Altenalp und dem Seealpsee

Kletterer bei den Altenalptürmen

Steinböcke bei der Hinteren Öhrligrueb

Der Säntis mit der markanten Antenne liegt vor uns

Himmelsleiter zum Säntis-Gipfel

Säntis-Gipfelpanorama

Im Berggasthaus Alter Säntis

Abstieg vom Säntis über den Lisengrat

Ausgesetzter Weg, aber gut gesichert

Auf dem Lisengrat

Spektakuläre Gratwanderung

Blick zum Rotsteinpass, im Hintergrund der Altmann

Ein Steinbock beobachtet uns

Ankunft beim Berggasthaus Rotsteinpass

Abendstimmung über dem Toggenburg

Sonnenuntergang


Tourendaten Dienstag: Ebenalp - Säntis - Rotsteinpass
Höchster Punkt: Säntis 2'502 m ü.M.
Strecke 11.5 km
Aufstieg 1'175 Hm, Abstieg 660 Hm
Zeit unterwegs 8 Std. 30 Min., davon in Bewegung 4 Std. 35 Min.


Mittwoch, 23.09.2026: Rotsteinpass - Meglisalp - Wasserauen

Säntis und Lisengrat in der Morgensonne

Tschüss Berggasthaus Rotsteinpass

Kaffee im Berggasthaus Meglisalp

Kapelle Maria zum Schnee

Die Meglisalp - ein Bijou!

Abstieg zum Seealpsee

Beim Berggasthaus Seealpsee

Durchs Hüttentobel nach Wasserauen


Tourendaten Mittwoch: Rotsteinpass - Meglisalp - Wasserauen
Höchster Punkt: Rotsteinpass 2'120 m ü.M.
Strecke 11.1 km
Aufstieg 151 Hm, Abstieg 1'410 Hm
Zeit unterwegs 6 Std. 25 Min., davon in Bewegung 3 Std. 45 Min.

GPS-Track: