Donnerstag, 16. April 2026

Rundwanderung Monte Todum - Pizzo Pernice


Aussichtsreiche Runde mit Blick auf den Lago Maggiore und den wilden Val-Grande-Nationalpark – inklusive Birkenwald, Gipfelrast und einer unerwarteten Wildschwein-Begegnung. Eine Tour für alle, die Waldwege, Höhenmeter und weite Ausblicke lieben – zuerst durch dichten Wald hinauf zum Monte Todum, dann über den langen Bergrücken weiter zum Pizzo Pernice und schliesslich am Hang zurück zur Alpe Pala.

Startpunkt unserer Rundwanderung war der Parkplatz bei der Alpe Pala oberhalb von Miazzina. 
Gleich zu Beginn lagen noch etliche umgestürzte Bäume quer im Gelände – deutliche Sturmschäden, die dem Weg eine leicht abenteuerliche Note gaben. Auf dem Waldweg bergauf dann ein Moment, der die Wanderung sofort besonders machte: Im Unterholz am Hang unter uns bewegte sich eine Rotte Wildschweine. Ein kurzes Innehalten – und schon waren sie wieder im Dickicht verschwunden.

Mit zunehmender Höhe lichtete sich der Wald, und im oberen Teil tauchen besonders schöne Birkenbestände auf, die dem Anstieg etwas Helles und Leichtes gaben. Kurz vor dem Gipfel des Monte Todum öffnen sich die Bäume dann endgültig – und plötzlich lag der Lago Maggiore tief unten, während sich gegenüber die Alpen aufreihten. Die letzten Höhenmeter belohnten mit einem Panorama, das kaum Wünsche offenliess: Blick über den Lago Maggiore mit den Borromäischen Inseln , hinüber zum Val Grande Nationalpark und bis zu den Walliser Alpen mit der Dufourspitze am Horizont. 

Vom Monte Todum führte die Route über einen langen, aussichtsreichen Bergrücken hinüber zum Pizzo Pernice. Der Weg bleibt dabei abwechslungsreich: mal offener Rücken mit Fernsicht, mal kurze Waldpassagen – immer begleitet von dem Gefühl, über dem See zu „schweben“. Am Pizzo Pernice wartete schliesslich der Höhepunkt der Runde: ein sensationeller Rundblick. Ein Ort, an dem man gerne länger verweilt.

Der Rückweg führte uns dem Hang entlang zurück Richtung Alpe Pala – mit immer wieder neuen Perspektiven. 

Sturmschäden

Von der Alpe Pala zum Monte Todum

Blick vom Monte Todum Richtung Walliser Alpen

Der Lago Maggiore mit den Borromäischen Inseln

Über den Bergrücken zum Pizzo Pernice

Ausblicke vom Feinsten

Der Pizzo Pernice liegt vor uns

Blick zum Val Grande Nationalpark

Magisches Panorama auf dem Pizzo Pernice

Erikablüte

Tourendaten:
Höchster Punkt: Pizzo Pernice 1506 m ü.M.
Strecke 12.0 km, 707 Hm Auf- und Abstieg
Zeit unterwegs 5 Std., davon in Bewegung 3 Std. 35 Min.
Route: Alpe Pala (bei Miazzina) - P02d - Monte Todum - über den Gratweg - Pizzo Pernice - Capella del Crusitt - Capella Fina - Alpe Pala


GPS-Track:

Mittwoch, 15. April 2026

Rundwanderung zur Ponte dei Salti in Lavertezzo


Reizvolle kurze Rundwanderung bei der pittoresken Fussgänger-Bogenbrücke "Ponte dei Salti" im Tessiner Verzascatal. Man kann den Rundgang entweder beim ersten Parkplatz bei Posse beginnen oder direkt beim Parkplatz nach der Kirche in Lavertezzo. 

Sehr empfehlenswert ist eine Mittagspause in der Osteria Vittoria.

Kirche von Lavertezzo

Über die Ponte dei Salti

Wanderweg entlang der Verzasca

Rustici am Wegrand

Bildstock bei Rancone

Terrasse der Osteria Vittoria

Willkommene Pause

Lavertezzo


Tourendaten:
Höchster Punkt: Rancone 619 m ü.M.
Strecke 2.7 km, 120 Hm Auf- und Abstieg
Zeit unterwegs 2 Std., davon in Bewegung 55 Min.

Hyperlink:
Karte Swisstopo

GPS-Track:

Freitag, 13. März 2026

Winterwanderung zum Berghaus Sulzfluh in Partnun


St. Antönien im Prättigau ist ein wahres Paradies für Outdoor-Enthusiasten. Im Winter wird der Ort hauptsächlich von Skitourengehern frequentiert, doch es gibt auch verschiedene Möglichkeiten für Winterwanderer. Der gut präparierte Winterwanderweg Nr. 31 führt angenehm von St. Antönien Rüti zum höher gelegenen Weiler Partnun.  Am Ziel locken zwei Berggasthäuser die Besucher mit Speis und Trank. Wir entschieden uns für das altehrwürdige Berghaus Sulzfluh. 

Der Rückweg erfolgt auf gleicher Strecke. Wer nicht alles zu Fuss gehen möchte, kann im Berghaus einen Schlitten mieten, was die Dauer um rund 30 Minuten verkürzen würde. Beim Rückweg darauf achten, immer etwas Platz für die anderen Wintersportler zu lassen, da öfters Skitourengeher ins Tal fahren, die im unteren Teil ebenfalls diese Strasse nutzen müssen.


Gemütlicher Start auf dem Winterwanderweg entlang dem
Schanielabach mit Blick auf die Sulzfluh (links)
und Wiss Platta / Schijenflue (rechts)

Spektakulär gelegen: Das Berghaus Sulzfluh

Blick von der Restaurantterrasse zum Girenspitz

Bergidylle

Gleicher Weg zurück,
rechts die mächtige Südwand der Sulzfluh

Tourendaten:
Höchster Punkt: Berghaus Sulzfluh 1772 m ü.M.
Strecke 7.3 km,  283 Hm Auf- und Abstieg
Zeit unterwegs 3 Std. 35 Min., davon in Bewegung 2 Std. 15 Min.

Hyperlinks:
Wegbeschreibung und weitere Informationen auf Prättigau.info

GPS-Track:

Samstag, 7. Februar 2026

Skitourentage im Langtauferer Tal


Wir wollten ein neues Tourengebiet kennenlernen und hatten uns entschlossen, fünf Tage im Langtauferer Tal zu verbringen, welches sich am Dreiländereck vom Graun im Vinschgau in die Ötztaler Alpen hinein erstreckt. Leider war die Schneesituation zum Zeitpunkt unseres Besuchs ungünstig. Die Südhänge des Langtauferer Tals waren bis ca. 2400 m ü.M. praktisch aper, und die steilen Gipfel am Weisskugelkamm auf der entgegengesetzten Talseite waren wegen erheblicher Lawinengefahr zu gefährlich. Deshalb wichen wir auf weniger heikle Routen aus.

Hyperlinks:


Mittwoch,  04.02.2026: Äusserer Nockenkopf im Rojental

Am Anreisetag entschieden wir uns für die schöne Skitour vom Rojental auf den Äusseren Nockenkopf. Der Weiler Rojen liegt im gleichnamigen Tal auf der Westseite des Reschensees. Während unten beim Weiler und beim Hochplateau unter dem Gipfel ausreichend Neuschnee lag, waren der Gipfelhang und die Hänge im Mittelteil der Tour schon ziemlich abgeblasen.

Nach der Tour fuhren wir über Graun im Vischgau ins Langtauferer Tal nach Kappl zu unserer Unterkunft, dem Langtaufererhof.

Nikolauskapelle in Rojen, 
im Hintergrund das Skigebiet Schöneben-Haideralm

Schneemangel beim Aufstieg aus dem Rojental

  
Blick über die Hochebene zum Äusseren Nockenkopf


Beim Kreuz auf dem Vorgipfel

Abfahrt - immer mit suchendem Blick nach Steinen

Tourendaten Mittwoch: Äusserer Nockenkopf ab Rojen
Gipfelhöhe Äusserer Nockenkopf (Kreuz): 2746 m ü.M.
Strecke 8.5 km
Aufstieg und Abfahrt 818 Hm
Zeit unterwegs 3 Std. 35 Min., davon in Bewegung 2 Std. 15 Min.
Route: Parkplatz bei der Rojensesselbahn - Rojen - Äusserer Nockenkopf
Äusserer Nockenkopf auf Skitourenguru

GPS-Track:


Donnerstag, 05.02.2026: Steinpleiss ab Kappl

Prächtiges Wetter am zweiten Tag. Wir stiegen zum ehemaligen Skigebiet Maseben auf, welches inzwischen wieder von den Skitourengängern zurückerobert wurde. Von dort erreichten wir unproblematisch den Steinpleiss. Weiter hinauf wagten wir uns nicht wegen der herrschenden Lawinengefahr (Altschneeproblem, Stufe erheblich). Anschliessend liessen wir die Tour bei einem schönen Mittagessen auf der Sonnenterrasse der Masebenhütte ausklingen.

Der Weiler Kappl im Langtauferer Tal


Aufstieg durch den Masebener Wald


Skihütte Maseben


Aufstieg von Maseben zum Steinpleiss


Blick übers Langtauferer Tal zur Vorderen Karlesspitze,
Nockspitze und Weissseespitze


Beim Steinpleiss


Abfahrt nach Maseben


Der Langtaufererhof, unser Basecamp in Kappl

Tourendaten Donnerstag: Steinpleiss
Höchster Punkt beim Steinpleiss: 2663 m ü.M.
Strecke 9 km
Aufstieg und Abfahrt 834 Hm
Zeit unterwegs 4 Std. 45 Min., davon in Bewegung 2 Std. 10 Min.
Route: Kappl - Maseben - Steinpleiss
Tiergartenspitze auf Skitourenguru (Steinpleiss auf ca. 2/3 der Strecke)

GPS-Track:


Freitag, 06.02.2026: Rundtour Kappl - Melagalpe - Maseben

Zur Abwechslung wählten wir am Freitag eine Skirundtour aus. Wir folgten zuerst der Langlaufloipe am Karlinbach zur Melager Alm. Dort stiegen wir über den Wanderweg durch den Wald zur Langgrube auf. Auf rund 2400 m ü.M. erreichten wir eine Hochebene und querten auf dieser ins Skigebiet Maseben. Wummgeräusche erinnerten uns laufend daran, besser nicht ins steile Gelände zu queren. Nach einer Mittagsrast in der Skihütte Maseben fuhren wir wieder ab nach Kappl.

Entlang der Langlaufloipe Richtung Melag

Melager Alm

Aufstieg über den Waldweg

Wir verlassen den Wald

In der Langgrube

Bei Roteben, Blick über das Langtauferer Tal

Querung von Rosseben nach Maseben

Tourendaten Freitag: Rundtour Melagalpe - Maseben
Höchster Punkt bei Roteben: 2457 m ü.M.
Strecke 11.9 km
Aufstieg und Abfahrt 670 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 10 Min., davon in Bewegung 2 Std. 35 Min.
Route: Kappl - Melagalm - Langgrube - Roteben - Melagalpe - Rosseben - Maseben - Kappl


GPS-Track:



Samstag, 07.02.2026: Steinpleiss via Falbanairtal

Am Samstag freuten wir uns über den blauen Himmel. Die Tourenauswahl war immer noch sehr limitiert, deshalb entschieden wir uns nochmals für den Steinpleiss. Doch diesmal stiegen wir von Maseben nicht wie am Donnerstag in südwestlicher Richtung auf, sondern folgtem der stillgelegten Skilifttrasse ins Falbanairtal und näherten uns danach dem Gipfel durch ein kleines Tal in westlicher Richtung. Unterhalb des eigentlichen Gipfels machten wir vor dem Steilhang kehrt und fuhren wieder zurück nach Maseben und Kappl.

Von Maseben über die stillgelegte Lifttrasse ins Falbanairtal

Blick zum Weisskamm: Hintere Hintereisspitze,
Hochvernaglwand und Vernagl

Aufstieg von Falbanair Richtung Steinpleiss

Abfahrt durch Bruchharsch

Rast bei der gemütlichen Masebenhütte

Tourendaten Samstag: Steinpleiss via Falbanairtal
Höchster Punkt unterhalb Steinpleiss: 2636 m ü.M.
Strecke 9 km
Aufstieg und Abfahrt 808 Hm
Zeit unterwegs 4 Std. 50 Min., davon in Bewegung 2 Std. 20 Min.
Route: Kappl - Maseben - Falbanairtal - Steinpleiss
Tiergartenspitze (via Stoankarl) auf Skitourenguru (Steinpleiss auf ca. 2/3 der Strecke)


GPS-Track: