Donnerstag, 9. September 2021

Biwakwanderung zum Tschingeltäli




Zweitägige Wanderung im Dreiländereck Liechtenstein - Österreich - Schweiz mit Biwak im Tschingeltäli.


Mittwoch, 08.09.2021: Malbun-Sareis - Tschingeltäli

Die Rundtour beginnt beim grossen Parkplatz in Malbun im Fürstentum Liechtenstein. Mit dem Sessellift gelangt man bequem nach Sareis. Dort beginnt der beliebte Wanderklassiker auf dem Fürstin-Gina-Weg über den langen Grat am Spitz vorbei zum Augstenberg und weiter zur Pfälzerhütte LAV, die am Bettlerjoch liegt. Nach dem Mittagessen in der Pfälzerhütte verliessen wir diese Route, überquerten die Grenzlinie zu Österreich und folgten in südöstlicher Richtung dem Liechtensteiner Höhenweg an der Flanke des Naafkopfs. Kurz vor dem Barthümeljoch bogen wir in südöstlicher Richtung ins Tschingeltäli ab, das sich bereits auf Schweizer Boden befindet. Dieser ruhige Biwakplatz bietet einen schönen, offenen Blick nach Süden zum Vilan und den umliegenden Bergen. Trinkwasser muss mitgebracht werden.

Gratwanderung von Sareis zum Augstenberg (rechts im Bild)

Blick zurück zur Sesselliftstation Sareis, dahinter der Ochsenkopf

Bettlerjoch mit Pfälzerhütte LAV,
hinten links der Augstenberg, rechts Gorfion

Der Liechtensteiner Höhenweg quert die Flanke
unterhalb des Naafkopfs

Spannende Hochgebirgslandschaft am Liechtensteiner Höhenweg

Wollgras

Biwak auf der gemütlichen Aussichtsterrasse beim Tschingeltäli

Vilan (links) und Glegghorn (rechts)


Milchstrasse über dem Tschingel



Tourendaten Mittwoch:
Höchster Punkt: Augstenberg 2359 m.ü.M.
Strecke 8.3 km
Aufstieg 705 Hm, Abstieg 463 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 35 Min, davon in Bewegung 3 Std. 10 Min.
Route: Malbun (Bergstation Sareis) - Augstenberg - Pfälzerhütte - Liechtensteiner Höhenweg - Tschingeltäli (beim Barthümeljoch)



Donnerstag, 09.09.2021: Tschingeltäli - Malbun

Ein Blick aus dem Zelt am Morgen zeigte uns, dass sich das schöne Wetter schneller als versprochen verabschiedete. Wir vertrödelten deshalb nicht zu viel Zeit, um möglichst noch vor dem Regen auf dem Liechtensteiner Höhenweg zurück zur Pfälzerhütte zu gelangen. Es waren wenig Wanderer unterwegs, und so wurden wir auf auf dem Höhenweg mit dem Anblick von 30 Gämsen belohnt. Nach einem kleinen Imbiss in der Pfälzerhütte wanderten wir auf dem Fürstin-Gina-Weg zuerst hinab zur Alp Gritsch und wieder hinauf zur Tälihöhi. Durchs Täli stiegen wir ab zum Ausgangspunkt Malbun. 

Morgendämmerung: Schlechtwetter im Anmarsch

Zähneputzen mit Panorama

Rückweg auf dem Liechtensteiner Höhenweg,
links der Naafkopf

Abstieg durchs Vaduzer Täli nach Malbun



Tourendaten Donnerstag:
Höchster Punkt: Liechtensteiner Höhenweg 2311 m.ü.M.
Strecke 9.4 km
Aufstieg 243 Hm, Abstieg 921 Hm
Zeit unterwegs 4 Std. 35 Min, davon in Bewegung 3 Std. 05 Min.
Route: Tschingeltäli - Liechtensteiner Höhenweg - Pfälzerhütte - Alp Gritsch (Höttatal) - Tälihöhi - Vaduzer Täli - Malbun



GPS-Track:

Dienstag, 7. September 2021

Biwakwanderung Roslenfirst



Zweitägige Rundwanderung ab Wildhaus zu einem sonnigen Biwakplatz mit Rundumsicht zum Alpstein und übers Rheintal.


Montag, 06.09.2021: Wildhaus - Roslenfirst

Von Wildhaus (grosser, gebührenpflichtiger Parkplatz im Zentrum) führt der Wanderweg hinauf zum beliebten Bergrestaurant Gamplüt. Wer Kräfte sparen möchte, kann diesen Abschnitt auch mit der Seilbahn zurücklegen. Es empfiehlt sich, hier die Flaschen zu füllen, da es auf dem Roslenfirst kein Trinkwasser gibt. An der Schafbergwand vorbei führt das Alpsträsschen zur Teselalp. Von dort führt der Pfad durch das lange Bergtal hinauf zum Mutschensattel. Wegen des Tiefblicks ins Rheintal lohnt sich dort die Besteigung des 54 m höheren Mutschen. Über die steile Wiese nördlich des Mutschensattels gelangt man anschliessend zum weitläufigen Roslenfirst, der ein beeindruckendes 360°-Panorama und viel Platz zum Biwakieren bietet.

Gamplüt (mit Windrad), im Hintergrund die markanten Churfirsten

Teselalp, Weg hinauf zum Mutschensattel

Gemütlicher Weideplatz

Blick vom Mutschen ins Rheintal

Altmann und Säntis bei Sonnenuntergang

Kreuzberge im Abendlicht

Lichter im Rheintal

Unter den Sternen    











Tourendaten Montag:
Höchster Punkt: Roslenfirst 2151 m.ü.M.
Strecke 8.7 km
Aufstieg 1165 Hm, Abstieg 120 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 45 Min, davon in Bewegung 3 Std. 25 Min.
Route: Wildhaus - Gamplüt - Teselalp - Mutschensattel - Mutschen - Roslenfirst



Dienstag, 07.09.2021: Roslenfirst - Wildhaus

Über den Chreialppass gelangt man angenehm zur Zwinglipasshütte des SAC, wo sich eine Kaffeepause lohnt. Die schöne Hütte wurde kürzlich nach einem schweren Brand renoviert. Der Weg führt nun hinab zur Hundsbüchel-Alp und von dort über eine gut ausgebauten Felsenweg steil hinab zur Teselalp. Dort stehen mehrere Abstiegsmöglichkeiten nach Wildhaus zur Auswahl. Wir wählten den Weg zum Bergrestaurant Gamplüt und weiter über Lisigweid zurück zum Ausgangspunkt.

Sonnenaufgang über den Kreuzbergen

Wärmende Morgensonne

Blick vom Roslenfirst zum Mutschen und Mutschensattel 
(im Hintergrund die Alvierkette)

Unterwegs zur Zwinglipasshütte

Rast bei der frisch renovierten Zwinglipasshütte

Chreialp

Tourendaten Dienstag:
Höchster Punkt: Roslenfirst 2151 m.ü.M.
Strecke 10.3 km
Aufstieg 115 Hm, Abstieg 1160 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 20 Min, davon in Bewegung 3 Std. 15 Min.
Route: Roslenfirst - Chreialpfirst - Zwinglipasshütte - Chreialp - Teselalp - Gamplüt - Lisigweid - Wildhaus

GPS-Track:

Samstag, 7. August 2021

Zweitageswanderung Widnau - Heiden - St. Gallen

 


In zwei Tagen gemütlich vom St. Galler Rheintal über die Appenzeller Hügel bis in die Altstadt von St. Gallen, und das bei schönem Bodensee- und Bergpanorama: eine lohnende Idee. Insbesondere, wenn die Temperaturen nicht allzu hoch sind. Eine sportliche, aber gut machbare Wanderung in lieblicher Voralpenlandschaft.


Freitag, 06.08.2021: Von Widnau nach Heiden

Startpunkt war unser Wohnort Widnau, aber wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, beginnt diese Wanderung mit Vorteil beim Bahnhof Heerbrugg. Fern der Hauptverkehrsachsen ging es im Zickzack den Hügeln entlang über Buchholz und den Rosenberg durch Berneck, dann über den Tritt hinauf zum Aussichtspunkt Meldegg, wo wir unsere Mittagsrast einlegten. Von dort wanderten wir über Walzenhausen-Platz vorbei am Schwimmbad Ledi und über Hostet (Selbstbedienungs-Besenbeiz) und Wolfhalden zum Etappenziel Heiden. Heiden ist ein Dorf mit aussergewöhnlich einheitlichem Ortsbild im Biedermeierstil. Diese Besonderheit verdankt es der Tatsache, dass praktisch das gesamte Dorf 1838 abbrannte und zwei Jahre danach komplett neu aufgebaut wurde. Wir übernachteten im historischen Hotel Linde, das auch für seine gute Küche bekannt ist. Tipp: Nach der Wanderung erfrischt man sich am besten im stilvollen Schwimmbad mit Baujahr 1932.

Schlössli Buchholz in Berneck

Der Bernecker Rosenberg

Weinberge bei Husen

Pfad vom Rüden zum Tritt

Mittagessen im gemütlichen Restaurant Meldegg

Aussicht von der Meldegg übers Rheintal

Blick vom Hostet zum Bodensee


Samstag, 07.08.2021: Von Heiden nach St. Gallen

Ab Heiden führt der Weg immer dem Hügelkamm entlang hinauf zum Kaienspitz, wo man einen schönen Blick auf den Bodensee geniesst. Von dort aus geht es wieder abwärts, zuerst gemächlich nach Rehetobel und dann steil zum Restaurant Chastenloch, das in der Schlucht der Goldach liegt. Ähnlich geht es auf der anderen Seite wieder hoch in Richtung Speicher. Wir umrundeten das Dorf im Gegenuhrzeigersinn, passierten das Vögelinsegg-Schlachtdenkmal und durchquerten den Steineggwald zum Wenigerweiher. Noch ein kurzer Aufstieg vom Schwarzen Bären zum Oberkapf, und schon ging es wieder abwärts zu den Drei Weieren, St. Gallens beliebten Badeseen. Da wir uns dort etwas zu lange ausruhten, gerieten wir leider beim Endspurt durch das eindrückliche Mühlegg-Tobel hinunter in das historische Klosterviertel von St. Gallen in starke Regenfälle.

Früher Start beim Hotel Linde in Heiden

Blick zurück ins Biedermeierdorf Heiden

Bodensee-Panorama



Unterwegs vom Kaienspitz nach Rehetobel

Die Ortschaft Wald, im Hintergrund der Alpstein in den Wolken

Steiler Abstieg zum Restaurant Chastenloch







Speicher

Der Mannenweiher bei den Drei Weihern

Regenschauer bei der Ankunft im Klosterviertel St. Gallen


Tourendaten:

1. Tag: von Widnau nach Heiden
Strecke 21.5 km, Aufstieg 1033 Hm, Abstieg 631 Hm
Gesamtzeit 7 Std. 45 Min., davon in Bewegung 5 Std. 45 Min.
Route: Widnau - Bhf. Heerbrugg - Buchholz - Husen - Berneck - Maienhalde - Rüden - Meldegg - Walzenhausen-Platz - Ledi - Hostet - Augsti - Klus - Wolfhalden - Heiden

2. Tag: von Heiden nach St. Gallen
Strecke 20.8 km, Aufstieg 849 Hm, Abstieg 985 Hm
Gesamtzeit 7 Std. 15 Min., davon in Bewegung 5 Std. 45 Min.
Route: Heiden - Kaienspitz - Rehetobel - Chastenloch - Speicher - Vögelinsegg - Steineggwald - Ober Kapf - Drei Weieren - Mühlegg-Tobel - St. Gallen


GPS-Track:

Samstag, 3. Juli 2021

Mountainbiketour zum Maschgenkamm

 


Landschaftlich eindrückliche Mountainbiketour, die von Flums im Seeztal hinauf ins Ski- und Wandergebiet Flumserberg führt. Es handelt sich um die "extended version" der ausgeschilderten Mountainbikeroute Nr. 478, die auch noch die liebliche Seebenalp und den Maschgenkamm mitnimmt. Eine gute Kondition wird vorausgesetzt.

Ab Flums folgten wir zuerst der gut beschilderten Route Nr. 478. Nach dem Camping Höfli, kurz vor Bergheim, verliessen wir die offizielle Strecke und kämpften uns steil und teilweise über Wiesenwege hinauf zur Tannenbodenalp. Bequemer wäre es, bis Tannenheim auf der Route zu bleiben und sie erst dort zu verlassen. Von der Tannenbodenalp folgten wir der Route Nr. 470, mit kleinem Abstecher zum Berghotel Seebenalp, bis hinauf zur Bergstation Maschgenkamm und hinunter nach Panuöl. Dort bogen wir wieder auf die Nr. 478 ein zur Alp Fursch. Nach einem gemütlichen Mittagessen folgte der anspruchsvolle Downhill durch den Furschwald und die lange Abfahrt durchs einsame Schilstal zurück nach Flums.

Von Flums zum Flumserberg

Prächtiger Ausblick zum Walensee und den Churfirsten

Rast beim Berghotel Seebenalp

Bergstation Maschgenkamm

Mittagsrast bei der Alp Fursch

Blick von der Alp Fursch zum Spitzmeilen

Singletrail über die Alp Naserina ins Schilstal

Tourendaten:
Höchster Punkt: Maschgenkamm 2019 m.ü.M.
Strecke 39.8 km
Auf- und Abstieg 1775 Hm
Zeit unterwegs 6 Std. 40 Min, davon in Fahrt 4 Std. 10 Min.

Links:
SchweizMobil 478 Alp Fursch Bike
SchweizMobil 470 Flumserberg Panoramabike

GPS-Track: