Montag, 20. August 2018

Via Alpina: Granges de la Vallée Etroite - le Monêtier-les-Bains

Frühstart in Granges de la Vallée Etroite,
im Hintergrund die "Heiligen Drei Könige" Balthazar, Melchior, Gaspard
Am zweiten Wandertag unseres Via-Alpina-Projekts stand eine lange Etappe auf dem Programm. Eigentlich wollten wir nur bis nach Névache, doch dort war leider keine Unterkunft mehr verfügbar. Wir reservierten deshalb ein Zimmer in Le Monêtier-les-Bains und machten uns schon um 7.15 Uhr auf den Weg, denn der Wetterbericht kündigte zwar viel Sonne, aber für den Abend ein Sommergewitter an.

Lac Chavillon am Col des Thures
Der Aufstieg durch den Wald zum Col des Thures war ein Genuss: Angenehme Temperaturen, schöner Weg, tolle Aussicht. Auf der Hochebene von Thures liegt, inmitten von schönen Bergweiden, der Chavillon-See.

Herrliche Bergweiden am Col des Thures

Abstieg ins Clarée-Tal durch eindrückliche Erosionshänge
Nach einer Querung erreichten wir den Sattel und wanderten hinunter ins Erosionstal von Thures. Wir folgten dem Clarée-Bach bis ins schmucke Bergdorf Névache, wo wir der Strasse ins lebhafte Zentrum (Haute Ville) folgten.

Liebliches Bergdorf: Névache

Die Kirche von Névache

Am Clarée-Bach
Von dort wanderten wir den schönen Wildbächen entlang, die mit einladenden Picknickplätzen gesäumt waren. Bei sommerlich hohen Temperaturen führte der Weg steil hinauf zum Refuge de Buffère. Nach einer kurzen Hitzepause erreichten wir schliesslich die einladende Hütte und assen dort mit grossem Appetit die angebotenen Spezialitäten.

Willkommene Mittagspause nach dem Aufstieg zum Refuge de Buffère
Mit Sorge beobachteten wir die aufziehenden dunklen Wolken am Horizont. Nach der Mittagsrast überquerten wir eilig den Col de Buffère und nahmen den langen Abstieg nach Le Monêtier-les-Bains in Angriff. Schon bald erwischte uns ein kurzer, aber intensiver Regenschauer. Danach wechselten sich mehrmals Sonnenschein und leichter Regen ab.

Die Gewitterfront vor Augen:
Abstieg vom Col de Buffère nach le Monêtier-les-Bains
Oberhalb des Dorfes herrschte Verwirrung: Wanderbeschrieb und Wegmarkierung mit Via-Alpina-Beschriftung zeigten verschiedene Richtungen an. Wir folgten der Signalisation und erreichten bald Le Monêtier-les-Bains. Seinen Namenszusatz hat das Dorf von den Thermalbädern, die es zur Römerzeit zu einem beliebten Badeort machten. Wir suchten die Auberge de Violaine auf, einen älteren Hotelbau am Dorfrand mit hübsch renovierten Zimmern. Zum Nachtessen spazierten wir ins Dorf zur Pizzeria Nono.


Tourendaten:
Strecke 27.2 km
Aufstieg 1310 Hm, Abstieg 1607 Hm
Zeit unterwegs 10 Std. 30 Min, davon in Bewegung 8 Std.

Hyperlinks:
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Reiseführer Via Alpina: R126 und R127

GPS-Track:

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