Der Tag begann regnerisch, weshalb wir den Aufbruch von der Engbergalm etwas hinauszögerten. Über den Grindlbergsee erreichten wir die windige Gliderscharte, wo uns kalte Böen empfingen. Der Abstieg war zunächst einfach, verlangte später beim Queren eines steilen Wiesenhangs jedoch Trittsicherheit.
Eine heikle Situation ergab sich bei einem Bachübergang am Fuss des Mahdbichl auf ca. 2'000 m ü.M., der noch von einer alten, instabilen Lawinenschneebrücke bedeckt war. Wir entschieden uns für den sicheren Umweg über den oberen Rand des Schneefeldes. Bald gelangten wir zu den Unterberghütten.
Vom Pfitschertal wanderten wir hinauf Richtung Pfitscherjoch, wo sich das Wetter zunehmend besserte. Das Pfitscherjochhaus war leider ausgebucht, deshalb zogen wir weiter. Nach der Überquerung der italienisch-österreichischen Grenze führte ein wunderschöner Weg mit zahlreichen Wasserfällen hinunter zum Schlegeis-Stausee. Kurz nach 17 Uhr erreichten wir die Dominikushütte oberhalb des Sees und genossen ein ausgezeichnetes Abendessen.
Der Hüttenwirt wusch auf Wunsch und gegen eine freiwillige Spende die Wäsche seiner Gäste – mehrheitlich Wanderer und Radfahrer – am nächsten Morgen lag alles auf einem Haufen auf einem der Tische zur Abholung bereit.
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| Aufstieg von der Oberen Engbergalm |
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| Grindlbergsee |
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| Aufstieg zur Gliderscharte |
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| Gliderscharte |
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| Steiler Abstieg zum Gliderbach |
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| Blauer Kofel, Hochfeiler, Gliderferner |
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| Hangquerung beim Mahdbichl |
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Diese löchrige Schneebrücke scheint uns zu riskant, wir queren den Bach weiter oben |
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| Bei den Unterberghütten (auch Wiener Neustadt genannt) |
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| Brücke über den Oberbergbach |
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| Blick nach Pfitsch |
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| Im schönen Zamser Grund |
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| Am Schlegeis-Stausee |
Tourendaten:
Strecke 18.0 km
Aufstieg 1'118 Hm, Abstieg 1'411 Hm
Zeit unterwegs 8 Std. 30 Min., davon in Bewegung 6 Std. 10 Min.
Hyperlinks:
Reiseführer Via Alpina: Rest von
R35 und
R36 teilweise
GPS-Track:
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