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Freitag, 10. April 2015

Skitourenwoche im Gemmigebiet

Das Gebiet am Gemmipass, an der Kantonsgrenze vom Wallis zum Berner Oberland gelegen, ist ein echtes Skitoureneldorado. Der Gipfelkranz rund um den Daubensee bietet beeindruckende Fernblicke in die Walliser Alpen. Im gemütlichen und geschichtsträchtigen Berggasthaus Schwarenbach sowie der Lämmerenhütte SAC fühlen sich die Wintergäste sofort willkommen.


Ostermontag, 06.04.2015: Sunnbüel - Unders Tatelishore - Schwarenbach

Das Untere Tatelishorn, von Sunnbüel aus gesehen

Aufstieg durch den Sagiwald

Riesiger Lawinenkanal bei der Sagiweid

Abfahrt Richtung Schwarenbach

Ankunft beim Berghotel Schwarenbach
Tourendaten:
Gipfelhöhe Under Tatelishore 2497 m
Anstieg 840 Hm, Abfahrt 710 Hm, Strecke 10.6 km

GPS-Track:




Dienstag, 07.04.2015: Schwarenbach - Wyssi Flue - Felshore

Übergang vom Schwarenbach zum Schwarzgrätli

Vom Schwarzgrätli Richtung Wyssi Flue

Super Pulverschnee

Im Aufstieg zum Felshore

Auf der Scharte beim Felshore

Zufrieden mit dem Spurenbild

Tourendaten:
Gipfelhöhe Wyssi Flue 2472 m, Scharte beim Felshore 2747 m
Anstieg und Abfahrt je 1400 Hm, Strecke 12.8 km

GPS-Track:




Mittwoch, 08.04.2015: Schwarenbach - Daubenhorn - Gemmi


Blick zum Wildstrubel und zur Lämmerenhütte (Bildmitte)

Aufstieg zum Daubenhorn

Auf dem Gipfel des Daubenhorns

1500 m Tiefblick vom Daubenhorn nach Leukerbad

Abfahrt zum Lämmerenboden

Daubenhorn mit dem ehemaligen Hotel Wildstrubel bei der Gemmi

Panorama von der Gemmi: Matterhorn & Co.

Langlaufloipe beim Daubensee

Tourendaten:
Gipfelhöhe Daubenhorn 2941 m
Anstieg und Abfahrt je 1080 Hm, Strecke 20.5 km

GPS-Track:




Donnerstag, 09.04.2015: Schwarenbach - Rote Totz - Lämmerenhütte



Anstieg vom Seestutz

Anstieg zur Rote Chumme

Zwischenabfahrt vom Rote Totz

Bei Gefallen bitte ankreuzen: Die Lämmerenhütte

Sonnenbad bei der gut besetzten Lämmerenhütte

Tourendaten:
Gipfelhöhe Rote Totz 2829 m
Anstieg 995 Hm (inkl. 200 Hm Zusatzabfahrt), Abfahrt 555 Hm, Strecke 10.8 km

GPS-Track:




Freitag, 10.04.2015: Lämmerenhütte - Wildstrubel - Engstligenalp


Wildstrubelgletscher in der Morgensonne

Gletschermund

Die letzten Meter am Gipfelhang

Ausblick vom Mittelgipfel ins Simmental

Glacier de la Plaine Morte, im Hintergrund der Mont Blanc

Abfahrt Richtung Grossstrubel

Die steile Schlüsselstelle beim Früestücksplatz

Abfahrt zur Engstligenalp

Engstligenalp mit Wildstubel im Hintergrund

Tourendaten:
Gipfelhöhe Wildstrubel Mittelgipfel 3243 m
Anstieg 805 Hm, Abfahrt 1340 Hm, Strecke 13.3 km

GPS-Track:



Links:
Onlinekarte Swisstopo
Webcam Gemmi
Webcam Sunnbüel

Freitag, 17. August 2012

Via Alpina: Kandersteg - Adelboden

Nach einem gemütlichen Pausentag in Kandersteg, den wir einlegten, weil die Wolken an den Bergen klebten und wir den letzten Tag der Reise lieber bei Sonne geniessen wollten, machten wir uns gut ausgeruht auf zur Schlussetappe unseres Via Alpina-Projektes nach Adelboden.

Früh aus den Federn
Der Wecker klingelte bereits um 5 Uhr morgens. Der Wirt des Hotels zur Post hatte uns freundlicherweise am Vorabend die Schlüssel für das Restaurant übergeben, damit wir selbstständig frühstücken konnten.

Tschingellochtighore

Serpentinen von Üsser Üschene

Kurz nach 6 Uhr marschierten wir der Kander entlang zum Pfadfinderzentrum, danach stiegen wir auf zur Üsser Üschiene, wo wir unterwegs eine Gams und viele Murmeltiere beobachten konnten. Ein steiler Pfad führte uns weiter zur bewirteten Sennhütte Alpschele. Dort oben eröffnete sich ein schöner Ausblick auf die umliegenden Berge.

Alpschele, hinten rechts der Altels

Über die Bunderchrinde
Wir überquerten ein grosses Schotterfeld und erreichten um 9.30 Uhr die Bunderchrinde, den Übergang zwischen dem Kander- und dem Engstligental.

Beim Chlyne Loner

Als wir uns beim Pausenbrot vom Aufstieg erholten, erreichten uns von der Adelbodner Seite zwei Amerikanerinnen, die ebenfalls auf der Via Alpina unterwegs waren, und eine Schweizer Familie.

Die Bunderchrinde

Felskessel mit Echo
Um 10 Uhr stiegen wir durch das sehr steile Schuttfeld zum Bunderchumi ab, einem riesigen Felskessel. An der richtigen Stelle soll dort das Echo 5-fach zu hören sein. Wir schafften allerdings nur eine dreimalige Wiederholung.

Im Abstieg nach Adelboden

Der Weg führte uns anschliessend sanfter hinab über saftige Wiesen. Wir nahmen es gemütlich und verspeisten an einem schönen Platz unsere Sandwiches aus dem Rucksack.

Im Vordere Bunder

Nach dem Berghaus Bunderalp wanderten wir auf einem Wald- und Wiesenweg hinunter nach Oey und erreichten schliesslich um 13 Uhr unser Ziel Adelboden.

Adelboden

17 Tage hin - fünf Stunden zurück
Stolz auf die Leistung während der vergangenen 17 Tage flanierten wir durch das Dorf, kauften ein paar Postkarten und Souvenirs und gönnten uns ein erfrischendes Getränk, bevor wir die Heimreise antraten. Zuerst ging es mit dem Bus nach Frutigen, dann mit dem Zug über Bern, Zürich und St. Gallen nach Heerbrugg - und das alles in nur fünf Stunden...

Der Wildstrubel


Tourendaten:
Reiseführer Via Alpina: R71 (auf der neuen Via-Alpina-Website fehlt diese Etappe noch, deshalb hier der Link zum Routenarchiv)
Etappenbeschreibung auf SchweizMobil

Hyperlink:
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GPS-Track:

Mittwoch, 15. August 2012

Via Alpina: Golderli - Kandersteg

Prächtiges Bergwetter erwartete uns am 15. Tag unserer Via Alpina-Fernwanderung. Die Tagesetappe führte uns von der Griesalp zum Hohtürli und zur Blüemlisalphütte, dann hinab zum märchenhaft schönen Oeschinensee und nach Kandersteg.

Beliebte Wanderung zum Hohtürli
Nach dem reichhaltigen Frühstück im Berggasthaus Golderli wanderten wir um 7.45 Uhr kurz zur Griesalp hinunter. Hier trafen wir wieder auf Rieke, der wir schon auf einer anderen Etappe begegnet waren. Auf angenehmen Wegen erreichten wir die Bundalp.

Bundalp

Von dort geht es auf einem sehr steilen Weg über eine Geröllhalde hinauf zum Hohtürli. Weil ideales Wetter herrschte, waren viele Wanderer unterwegs. Die Wanderung zur Blüemlisalphütte scheint ein viel begangener, aber konditionell anspruchsvoller Klassiker im Berner Oberland zu sein. Inzwischen waren wir so fit, dass wir trotz grossem Rucksack die meisten anderen mühelos hinter uns zurück liessen.

Aufstieg beim Schnattweng

Schliesslich erreicht man ein Felsband. Hier windet sich der Weg steil hinauf in die Lücke des Hohtürli. Stufen und Sicherungen entschärfen im oberen Teil den Aufstieg.

Wild Andrist und Hundshore

Hier trafen wir einen mutigen älteren Herren, der nach gelungenem Einbau von zwei künstlichen Hüftgelenken den Traum realisierte, die Schulreise zu wiederholen, die er einst als 16-jähriger gemacht hatte.

Gut gesicherte Kraxelstelle

Hochgebirgsstimmung bei der Blüemlisalphütte
60 m über dem Hohtürli thront die Blüemlisalphütte (2834 m), die wir um 11 Uhr erreichten. Trotz des blumigen Namens gibt es hier oben aber keine Alpenflora, sondern Fels und Gletschereis zu bestaunen. Eine Erklärung gibt die Blüemlisalpsage, wonach die einst ertragreiche Alp verflucht und von einer Stein- und Eislawine zugedeckt wurde.

Das Hohtürli

Die Blüemlisalp

Zum Greifen nah sind die Blüemlisalpgipfel Morgenhorn, Wyssi Frau und Blüemlisalphorn sowie etwas vorgelagert Wildi Frau, Stock und Rothorn. Trotz frischen Windes liessen wir es uns nicht nehmen, auf der Hüttenterrasse Suppe, Rösti und Wurst zu geniessen.

Abstieg von der Blüemlisalphütte

Zum wunderschönen Oeschinensee
Am Mittag nahmen wir den langen Abstieg zum Oeschinensee in Angriff. Inzwischen stiegen die Temperaturen in den windgeschützten tieferen Lagen stark an, und wir waren froh, dass wir nicht mehr aufsteigen mussten.

Blüemlisalpgletscher

Nach vielen Kniebrechertritten glitzerte uns der Oeschinensee in einem herrlichen türkisblau entgegen. Beim Bergbeizli Unterbärgli legten wir einen Erfrischungsstop ein, da unsere Trinkflaschen schon lange leer waren.

Der wunderschöne Oeschinensee

In schnellen Schritten folgten wir dem angenehmen Uferweg zum See, der von gewaltigen Bergabhängen und von Wasserfällen eingerahmt ist. Unterwegs trafen wir eine Frau an, die sich den Knöchel verrenkt hatte. Sie lehnte unser Hilfeangebot dankend ab und wollte den weiteren Abstieg nach einer Pause nochmals versuchen.

Erstaunlicherweise ist die Wassertemperatur trotz Gletscherwasserzufuhr ganz passabel, so dass nichts gegen ein kurzes Bad im klaren Bergwasser sprach. Danach gönnten wir uns einen Kaffee im Berghaus am Oeschinensee. Von hier aus konnten wir beobachten, wie die Frau mit dem verstauchten Knöchel von der Rega an der Seilwinde ausgeflogen wurde.


Kurzes Bad im Oeschinensee

Etappenziel Kandersteg
Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg hinunter nach Kandersteg, das wir nach 1 Std. 10 Min. erreichten. Bei unserem Einzug in dieses schöne Dorf läuteten die Glocken der Kapelle (aber vermutlich nicht extra für uns...).

Landgasthof Ruedihus in Kandersteg

Wir fanden ein gemütliches Zimmer mit Balkon im Hotel zur Post. Bei unserem Rundgang durchs Dorf trafen wir wieder auf den Mann, der am Vortag im Golderli den Kreislaufkollaps erlitten hatte. Er war wieder wohlauf und guter Dinge, wollte aber die restlichen Ferientage ruhiger angehen.

Kapelle in Kandersteg

Spaziergang durch die Blumenwiesen

Tourendaten:
Strecke 21.3 km
1402 Hm Aufstieg, 1673 Hm Abstieg
10 Std. 15 Min. unterwegs
Reiseführer Via Alpina: R69 (Rest ab Golderli), R70


Hyperlinks:
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