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Sonntag, 12. August 2012

Via Alpina: Meiringen - Grindelwald

Der 12. Tag unserer Via Alpina-Expedition führte uns von Meiringen über die Reichenbachfälle zur Rosenlaui, dann weiter über die Grosse Scheidegg ins Touristenmekka Grindelwald.

Beschwingter Start in Meiringen
Wir brachen um 8.20 Uhr im Hotel Meiringen auf und wanderten zuerst zu den Reichenbachfällen oberhalb des Dorfes. Eine Gedenktafel erinnert bei einem Aussichtspunkt am Wasserfall daran, dass hier die Romanfigur Sherlock Holmes seinen Widersacher Professor Moritary besiegt habe.

Die Reichenbachfälle (bekannt durch Sherlock Holmes)

Das Wetter war angenehm: leicht bedeckt mit sonnigen Abschnitten. In der ersten Pause genossen wir den Piccolo Sekt, den wir im Hotel als Erfrischung mit auf den Weg bekommen hatten.

Rosenlaui - historisches Hotel mit viel Charme
Die Via Alpina führt weiter nach Zwirgi und dort dem Reichenbach entlang nach Gschwantenmad. Die Landschaft im Reichenbachtal ist sehr lieblich und zieht viele Wanderer und Ausflügler an. Zuhinterst im Tal liegt die winzige Ortschaft Rosenlaui mit dem charmanten Hotel Rosenlaui, das noch in der Gründerzeit des Tourismus in der Schweiz erbaut wurde. Wir legten eine Pause ein und beobachteten das emsige Treiben.

Das Hotel Rosenlaui

Im Reichenbachtal

Auf dem Weg von der Rosenlaui hinauf zur Grossen Scheidegg boten sich uns ein prächtige Fernblicke zum Rosenlaui- und zum Hengsterngletscher. Unser Mittagessen nahmen wir wieder aus dem Rucksack ein.

Farbtupfer

Von der Grossen Scheidegg hinunter nach Grindelwald
Kurz vor 14 Uhr erreichten wir die Grosse Scheidegg, den beliebten Ausgangspunkt für Wanderer und Touristen. Die Aussicht auf Grindelwald und den Eiger ist beeindruckend. Die Bewölkung wurde dichter, und wir beeilten uns, um noch möglichst vor dem Regen nach Grindelwald hinunter zu kommen.

Von der Grossen Scheidegg nach Grindelwald

Wir erreichten Grindelwald um 16.30 Uhr, kamen jedoch bei der Ankunft in ein kurzes, leichtes Gewitter. Nach einer halben Stunde fanden wir ein schönes kleines Hotel mit erschwinglichen Preisen, das Hotel Alpenblick. Auf der grossen Dachterrasse bietet sich ein einmaliger Blick auf den unteren Grindelwaldgletscher im Abendlicht.

Ochs, grosses Fiescherhorn, Walchergrat, rechts Ostegg / Hörnli

Hungrig assen wir uns am Abend durch die originelle Speisekarte, zuerst Tapas, dann währschafte Küche. Wir freuten uns bereits auf die nächste Etappe, denn der Wetterbericht prophezeite Kaiserwetter.


Wetterhorn in der Abendsonne

Tourendaten:
Strecke 25 km
Aufstieg 1478 m
Abstieg 1039 m
8 Std 10 Min unterwegs.
Reiseführer Via Alpina: R67

Hyperlinks:
Nächste Etappe
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GPS-Track:

Samstag, 11. August 2012

Via Alpina: Engstlenalp - Meiringen

Schweren Herzens verliessen wir am 11. Tag unseres Via Alpina-Weitwanderprojekts um 8.00 Uhr die wunderschöne Engstlenalp in Richtung Meiringen. Der strahlend blaue Himmel bezauberte uns im Nu und machte den Tag zum Erlebnis.

Pittoreske Hochebene von Tannen
Von der Engstlenalp führt ein Pfad dem Berghang entlang hinauf zur Tannalp und zum malerischen Tannensee. Hier trafen wir Rieke, eine Via Alpina-Wanderin, die ebenfalls auf der grünen Route unterwegs war. Wir sollten ihr einige Tage später nochmals begegnen.

Aufsteig von der Engstlenalp zur Hochebene von Tannen
Schattenspiele

An einem prächtig geschmückten Hof beim Tannensee stellte ein Älpler seine Käselaibe zum Verkauf aus und plauderte vergnügt mit den Passanten. Am Mittag gebe es Raclette, meinte er, wir sollen doch wieder vorbeikommen. Leider sahen unsere Pläne anders aus.

Die Tannalp

Morgenstimmung am Tannensee

Übers Balmeregghorn nach Planplatten
Vom Tannensee führt der Weg immer dem Berggrat entlang hinauf zum Balmeregghorn (2255 m). Was für ein prächtiges Panorama: Hinter uns der Titlis, links der Triftgletscher, auf der rechten Seite die Melchsee-Frutt mit dem markanten Hotelneubau, und vor uns die Wetterhorngruppe. Wir gerieten ob der malerischen Landschaft völlig ins Schwärmen.

Melchsee-Frutt

Vom Balmeregghorn führt der Weg einem Steilhang entlang zur Skiliftstation Planplatten. An dieser Seilbahnstation, die bequem von Meiringen aus erreicht werden kann, und an der Tatsache, dass es Samstag war, lag es wohl, dass wir heute erstmals ausserordentlich viele andere Wanderer antrafen. Auf der bisherigen Route waren wir eher einsam unterwegs. Auf der Restaurantterrasse gönnten wir uns Spaghetti und Salat.

Ausblick von Planplatten ins Rosenlauigebiet und zur Wetterhorngruppe

Kurz nach dem Restaurant erreicht man den Aussichtspunkt, der einen prächtigen Ausblick zur Wetterhorngruppe, den Engelshörnern, zur Blüemlisalp, dem Finsteraarhorn und dem Gauligletscher bietet. Die Stelle ist beliebter Startplatz für Gleitschirmpiloten - an diesem Tag waren sie zu Dutzenden in der Luft.

Steiler Abstieg nach Meiringen
Über Gummen geht es steil abwärts, vorbei an schönen Alphütten und Ställen. Der Weg führt weiter durch den Wald, entlang dem "Muggenstutz"-Kinderthemenweg hinunter nach Oberegg und Reuti. Dann fürht er im Zickzack durch den Wald hinunter nach Meiringen im Berner Oberland.

Meiringen

Um 16.30 Uhr checkten wir ein ins komfortable, zentral gelegene Hotel Meiringen. Nach einem ausgiebigen Rundgang durchs Dorf, vorbei am Sherlock Holmes-Museum, kehrten wir zum Hotel zurück und nahmen unser Nachtessen in der hauseigenen Pizzeria ein.


Tourendaten:
Strecke 24 km
9.5 Std unterwegs
Reiseführer Via Alpina: R66


Hyperlinks:
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