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Sonntag, 18. Dezember 2016

Wanderung zum Dreibündenstein


Blick von der Alp dil Plaun Richtung Windegga / Fulhorn

Das Hochland von Feldis bietet phantastische Ausblicke in die umliegende Bergwelt. Der Calanda, hoch über dem Churer Rheintal thronend, das Aroser Weisshorn, das Fulhorn, der Piz Beverin und der Ringelspitz - alle stehen sie hier Parade.

Da in den Bergen für diese Jahreszeit zu wenig Schnee lag, nutzten wir die Gelegenheit für eine Wanderung zum Dreibündenstein. Dieser Gipfel liegt an einer ausgeschilderten Schneeschuhroute, doch heute reichten die Wanderschuhe aus.

Mit dem Auto gelangt man über Rothenbrunnen nach Feldis. Wer bei Schneefahrbahn die Anfahrt auf der Bergstrasse scheut, kann ab Rhäzüns die Luftseilbahn nach Feldis nehmen. Von Feldis aus fuhren wir mit dem Sessellift hinauf nach Mutta, wo wir zuerst in östlicher Richtung dem Winterwanderweg folgten, vorbei an der Freiluft-Eisbahn Alp Raguta. Bei der Alp digl Plaun wechselten wir auf den Pfad nach Culm Ault und folgten dann dem Höhenzug bis zum Dreibündenstein. Von dort führte uns der Weg zurück über die Skihütte Term Bel über den Leg Palus zur Alp da Veulden. Auf dem Panoramaweg, der an einigen Schattenstellen blank gefroren war, gelangten wir zu Fuss wieder hinunter nach Feldis.

Zwischen 20.12. und 30.04. sind die Wildruhezonen Tgom Aulta und Alp da Veulden zu beachten (siehe Link unten). Das Durchqueren ist nur auf den offiziellen Wegen gestattet.

Ausgangspunkt Feldis/Veulden

Die Natureisbahn bei der Alp Raguta

Piz Beverin mit Wolkenkragen, Heinzenberg

Auf der Alp dil Plaun

Der Dreibündenstein

Calanda und Churer Rheintal

Kunstinstallation bei der Alp da Veulden

Tourendaten:
Gipfelhöhe Dreibündenstein 2160 m.ü.M.
Strecke 13.2 km, Aufstieg 385 Hm, Abstieg 875 Hm
Zeit unterwegs (ab Sessellift-Bergstation) 4 Std. 40 Min, davon in Bewegung 3 Std. 20 Min.

Hyperlinks:
swisstopo-Karte mit Wildruhezonen
Alternative für den Hochwinter: Panoramaweg Feldis auf SchweizMobil
Bergbahnen Feldis
Natureisbahn Alp Raguta

GPS-Track:

Dienstag, 31. Dezember 2013

Winterwanderung Brülisau - Plattenbödeli - Ruhsitz

Da für die Jahreszeit aussergewöhnlich wenig Schnee lag, verzichteten wir am Silvester auf eine Skitour und suchten uns eine schöne Winterwanderung aus. Die Rundwanderung von Brülisau zu den Berggasthäusern Plattenbödeli und Ruhsitz sollte nicht zu früh morgens gestartet werden, da die Sonne erst gegen Mittag ins Gebiet vordringt.

Durchs schattige Brüeltobel
Der Winterwanderweg führt vom grossen Parkplatz bei der Kirche in Brülisau in südlicher Richtung zum Pfannenstieg, wo sich auch die Talstation der Sigelbahn befindet. Hier beginnt der steile Aufstieg auf den Fahrsträsschen durch das schattige Brüeltobel. Es empfiehlt sich, die Rundwanderung im Gegenuhrzeigersinn zu machen, da der Abstieg durch das Brüeltobel bei Vereisung unangenehm sein kann.

Aufstieg durch das Brüeltobel
Nach einer Stunde erreicht man das Berggasthaus Plattenbödeli auf 1284 m.ü.M.

Berggasthaus Plattenbödeli
Weiter führt der mit Stangen markierte Winterwanderweg an der Bergkapelle Maria Heimsuchung vorbei, wo sich kurz der Blick zu den Kreuzbergen öffnet.
Blick zu den Kreuzbergen
Über die Alp Soll zum Ruhsitz
Nun führt der Weg in nordöstlicher Richtung zum Schwaderloch im Gebiet der Alp Soll. Diese Strecke ist angenehm zu Wandern, da man mehr oder weniger die Höhe beibehält. Auch trat hier die Sonne hinter den Bergen hervor und wärmte uns. Der Hohe Kasten mit seiner Luftseilbahn dominiert das Panorama.
Der Hohe Kasten
Das Berggasthaus Ruhsitz ist ein sehr beliebtes Wanderziel. Wir genossen den wie immer flinken und freundlichen Service und die ausgezeichneten Chäshörnli mit Apfelmus. Ein Musterbeispiel für gute Ausflugsgastronomie!
Das gemütliche Berggasthaus Ruhsitz
Auf dem Schlittelweg hinunter nach Brülisau
Der Weg hinunter nach Brülisau führt auf dem Fahrsträsschen, das im Winter bei Schlittlern sehr beliebt ist. Im Restaurant kann man Schlitten für die Abfahrt mieten. Im unteren Teil kein Schnee mehr lag, verzichteten wir diesmal auf das Vergnügen und wanderten hinunter zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Ausblick nach Appenzell
Tourendaten:
Strecke 9.6 km
Brülisau 922 m / Plattenbödeli 1284 m / Ruhsitz 1279 m
Aufstieg gesamt ca. 500 Hm
Wanderzeit Brülisau - Plattenbödeli 1 Std.
Wanderzeit Plattenbödeli - Ruhsitz 50 Min.
Wanderzeit Ruhsitz - Brülisau 40 Min.

GPS-Track:

Samstag, 21. Dezember 2013

Winterwanderung Bödele - Lustenauer Hütte - Schwarzenberg

Da sich die Nebeldecke hartnäckig über das Rheintal gebreitet hatte, entschieden wir uns für die Winterwanderung vom Bödele zur Lustenauer Hütte und weiter nach Schwarzenberg. Von dort fährt im Winter alle halbe Stunde ein Bus zurück zum Bödele.
Start der Wanderung beim Bödele
Durch den Wald zum Älpele
Die Wanderung beginnt beim Bödele (gebührenpflichtiger Parkplatz) und führt beim Bödele-Gatter über die Skipiste des Hochälpelelifts auf dem Spechtweg zum Älpele.
Unterwegs zum Älpele

Einsames Bauernhaus
Nach einem Stück auf dem Waldweg kommt man an der pittoresken Kapelle Hl. Benedikt vorbei und gelangt schliesslich zur Lustenauer Hütte.
Kapelle Hl. Benedikt

Prächtige Waldwege
Ungewohnt ruhige Lustenauer Hütte
Die Hütte ist in den Tagen vor Weihnachten leider geschlossen, deshalb sonnten wir uns ein wenig auf der leeren Terrasse und nahmen den Abstieg zum Klausberg und der Strasse entlang über Unterkaltberg ins Zentrum von Schwarzenberg in Angriff.
Die Lustenauer Hütte (1250 m)
Nach einer Stärkung im Mesnerstüble in Schwarzenberg führen wir mit dem Bus wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Abstieg nach Schwarzenberg
Tourendaten: Strecke 8.8 km
Bödele 1140 m / Lustenauer Hütte 1250 m / Schwarzenberg 705 m
Aufstieg gesamt ca. 305 Hm, Abstieg ca. 602 Hm
Wanderzeit Bödele zur Lustenauer Hütte ca. 1 Std. 15 Min.
Wanderzeit Lustenauer Hütte - Schwarzenberg ca. 1 Std. 20 Min.
Rückfahrt mit dem Bus


GPS-Track: