Montag, 6. Juli 2020

Mountainbike-Wochenende in Scuol



Das Unterengadin bietet Mountainbike-Enthusiasten ein abwechslungsreiches Wegnetz durch liebliche Landschaften. Wir schlugen unsere Zelte für drei Tage in Scuol auf zum verlängerten MTB-Wochenende.

Samstag, 04.07.2020: Alp Laisch

Wir fuhren von Scuol nach Vulpera und folgten vorerst der Mountainbike-Route 441 "Tarasp", die über einen Singletrail am Golfplatz vorbei nach Florins am Fuss des Schlosses Tarasp führt. Weiter ging es auf Naturstrassen ins Val Vallatscha. Wir verliessen die offizielle Route und zweigten zur Alp Laisch ab, um dort eine Kleinigkeit zu essen.

Frisch gestärkt fuhren wir zur Feuerstelle bei Resgia Plavna ab und folgten wieder dem 441-er über gemütliche Naturstrassen bis Avrona. Beim Aussichtspunkt Bellavista bogen wir in den Singeltrail ab, der leider nur noch auf der Karte vorhanden war und inzwischen nach einem Sturm völlig zugewachsen ist. Nach dieser unerhofften Tragepassage fanden wir bald wieder einen guten Weg und erreichten so den Ausgangspunkt Scuol.

Wiesenweg nach Tarasp-Florins

Ankunft bei der Alp Laisch

Idylle am Brunnen

Abfahrt zur Brücke über die Aua da Plavna

Skulptur am Zwergenweg bei Resgia Plavna

Schloss Tarasp und Lai da Tarasp

Unser Basecamp: TCS Campingplatz Scuol

Prächtige Engadiner Häuser im historischen Zentrum

Mineralwasser-Dorfbrunnen "Bügl da Plaz" in Scuol

Tourendaten Alp Laisch:
Höchster Punkt Alp Laisch 1805 m.ü.M.
Strecke 25.3 km
Auf- und Abstieg 910 Hm
Zeit unterwegs 4 Std. 50 Min, davon in Fahrt 2 Std. 45 Min.

GPS-Track:


Sonntag, 05.07.2020: Val Sinestra / Hof Zuort

Die Mountainbike-Tour ins Val Sinestra ist landschaftlich ganz besonders reizvoll. Wir folgten von Scuol der Route 442 "Engiadina Bassa", die sportlich zuerst über Fahrsträsschen und dann über einen Singletrail durch die Wiesenhänge hinauf nach Vastur schwingt und von dort wieder leicht hinunter nach Sent führt. Danach begann der stetige Anstieg über Naturstrassen auf der westlichen Talseite durchs Val Sinestra ins Val Laver. Das gute Mittagessen im idyllischen Hof Zuort entschädigte für die lange Anfahrt.

Wir verliessen die Route 442 und kämpften uns auf dem Singletrail mit kurzer Tragepassage hinauf zur Garten-Bergwirtschaft Griosch, wo wir uns auf den Liegestühlen ein Nickerchen gönnten. Danach folgte die lange Abfahrt auf der Naturstrasse über Pra San Peder nach Vnà und über die Asphaltstrasse hinunter nach Ramosch. Etwas oberhalb von Ramosch dämpfte ein schwerer Sturz in einer scharfen Kurve - wohl infolge Luftverlusts im Pneu - die gute Stimmung der Gruppe. Ab Sur-En führte uns der Weg auf dem Graubünden-Radweg Nr. 6 dem Inn entlang zurück nach Scuol

Anstieg von Scuol nach Sent

Im Val Sinestra

Blick auf die gegenüberliegende Talseite bei Pra San Peder
mit markanten Rutschkessel und Erdpyramiden

Gemütlich: Hof Zuort

Bockkäfer

Garten-Bergwirtschaft Griosch

Abfahrt von Pra San Peder nach Vnà


Tourendaten Val Sinestra / Hof Zuort
Höchster Punkt Val Laver 1972 m.ü.M.
Strecke 43.5 km
Auf- und Abstieg 1560 Hm
Zeit unterwegs 7 Std. 50 Min, davon in Fahrt 4 Std. 10 Min.

GPS-Track:


Montag, 06.07.2020: Alp Clünas

Diese Tour führte uns zuerst auf der Graubünden-Route Nr. 6 auf der Asphaltstrasse von Scuol nach Ftan. Wegen der Sonneneinstrahlung empfiehlt es sich, im Sommer früh zu starten. Bei der Seilbahnstation in Ftan folgten wir der Mountainbike-Route 442 hinauf zur Alp Clünas und zum Mout da l'Hom. Dort begann der zuerst etwas ruppige, dann aber immer flowiger werdende Singletrail hinunter zur Alp Laret. Das Alprestaurant ist ein beliebter Treffpunkt für Wanderer und Biker. Von der Alp Laret gelangten wir auf Naturstrassen durch schöne Landschaft und Wälder hinunter nach Ftan. Kurz vor dem Hochalpinen Institut bogen wir in den Singletrail nach Foppas ab, der uns am neu angelegten Badesee Lai Padnal vorbei führte. Danach querten wir von Ftan Pitschen auf Route 442 hoch über dem Talgrund hinüber zum Ausgangspunkt Scuol.

Prächtige Bergwiesen unterhalb des Piz Clünas

Piz Minschun

Beim Mout da l'Hom, im Hintergrund der Piz Cotschen

Prächtiges Panorama: Piz Plavna Dadain, Piz Nair, Piz Sursass und Piz Nuna

Mittagsrast bei der Alp Laret

Abfahrt nach Ftan

Badesee Lai Padnal


Ftan


Tourendaten Alp Clünas:
Höchster Punkt beim Muot da l'Hom 2509 m.ü.M.
Strecke 32.9 km
Auf- und Abstieg 1470 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 35 Min, davon in Fahrt 3 Std. 50 Min.


GPS-Track:


Donnerstag, 25. Juni 2020

Rundwanderung um den Schönberg


Die Wanderung rund um den Schönberg zählt zu den beliebtesten in Liechtenstein, was bestimmt der landschaftlichen Schönheit geschuldet ist. Sie führt ins Herz der Liechtensteiner Berge und bietet prachtvolle Ausblicke zu den umliegenden Gipfeln.

Die Tour beginnt im Uhrzeigersinn beim Weiler Steg, beim Parkplatz gleich nach dem Strassentunnel, und führt im ersten Drittel gemächlich auf einem Natursträsschen zur Alp Hinter Valorsch. Danach steigt der Pfad über das von Alpenblumen reich geschmückte Nachtsäss zum Sassförkle, wo mehrere Sitzbänke zur Rast einladen. Vom Sassförkle gelangt man über über angenehme Natursträsschen hinunter in den Skiort Malbun. Der Pfad entlang des Malbunerbachs bietet ein abwechslungsreiches Finale, aber wer bereits müde ist, kann stattdessen auch den Bus zurück nach Steg nehmen.

Blick vom Mittler Valorsch zum Drei-Schwestern-Grat

Alp Hinter Valorsch mit Ochsenkopf im Hintergrund

Prächtige Alpenflora beim Nachsäss

Blick nach Norden zum Galinakopf (hinten links)

Der Schönberg, Mittelpunkt dieser Rundtour


Angenehmer Weg vom Sassförkle hinunter nach Malbun

Weierböda

Malbun

Pfad beim Malbunerbach

Steg - Maiensäss-Siedlung mit Charakter


Tourendaten:
Strecke 15.1 km
Auf- und Abstieg 640 Hm
Zeit unterwegs 5 Std. 30 Min, davon in Bewegung 4 Std. 05 Min.


GPS-Track:

Sonntag, 21. Juni 2020

Rundwanderung Montlinger Schwamm - Fänerenspitz

Am Forstseeli
Diese Rundwanderung bietet vielerlei: Einen im Wald versteckten See, blühende Alpweiden, Ausblicke ins Rheintal und ins Appenzellerland.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Montlinger Schwamm, mit dem Auto ab Oberriet / Kobelwies zu erreichen. Über die Alpen Kriessner und den Diepoldsauer Schwamm erreicht man das idyllische Forstseeli, einen beliebten Ausflugsort für Familien. Von dort geht es hinauf zum Resspass und über den kontinuierlich aufsteigenden Grat zum Fänerenspitz, der zwar nicht besonders hoch ist, aber trotzdem einen prächtigen Weitblick bietet. Als Rückweg wählten wir die Route über die Gross Heieren zum Forstseeli.

Vorbei am Kriessner Schwamm

Neugierige Kuh begrüsst die Wanderer

Idyll am verträumten Forstseeli

Über Waldlichtungen hinauf zum Resspass

Während des Aufstiegs zum Fänerenspitz zieht Bewölkung auf

Schöner Ausblick ins Rheintal

Gipfelkreuz auf dem Fänerenspitz

Blühende Alpwiesen


Tourendaten:
Gipfelhöhe Fänerenspitz 1505 m.ü.M.
Strecke 8.6 km
Auf- und Abstieg 570 Hm
Zeit unterwegs 4 Std., davon in Bewegung 3 Std. 05 Min.


GPS-Track:

Donnerstag, 18. Juni 2020

Rundwanderung über den Kienberg

Ausblick ins Rheintal

Der Kienberg (auch: Chienberg) bei Oberriet ist ein vorgelagerter Hügelberg unter dem Hohen Kasten. Er ist vom St. Galler Rheintal aus leicht zu Fuss erreichbar. Wir stiegen von Oberriet (Parkplatz am südlichen Ende des Naturschutzgebiets Wichenstein) über Kobelwald an der Kristallhöhle vorbei zum Kienberg auf und passierten beim Abstieg den Oberrieter Strüssler, wanderten über den Weiler Freienbach und Stieg zurück nach Kobelwald und neben der Deponie Unterkobel zurück zum Ausgangspunkt.

Wer die Tour etwas abkürzen möchte, kann auch in Kobelwald beim Parkplatz zur Kristallhöhle starten und somit 100 Hm sparen.

Verheisst Gutes: Glücksklee zum Wanderauftakt bei Oberriet

Über Wiesenwege nach Kobelwald

Vorbei an der Kristallhöhle

Weitläufiger Blick über das Rheintal zum Appenzeller Vorderland

Stallungen auf dem Kienberg

Farbtupfer in den Weiden

Abstieg nach Freienbach

Liebliche Kulturlandschaft bei Freienbach


Tourendaten:
Gipfelhöhe Kienberg 865 m.ü.M.
Strecke 11.0 km
Auf- und Abstieg 515 Hm
Zeit unterwegs 3 Std. 45 Min, davon in Bewegung 3 Std.


GPS-Track:

Donnerstag, 21. Mai 2020

Wanderung zur Hochalp

 

Hochalp: Nagelfluhberg mit markantem Erosionstrichter

Die Hochalp ist ein Nagelfluhberg im Appenzellerland, der zu Fuss leicht zu erreichen ist und eine prachtvolle Aussicht zum Alpstein, zu den Churfisten, zum Glärnisch und an klaren Tagen bis in die Berner Alpen bietet. Ausgangspunkt zur Rundwanderung ist der Bruggerenwald, der sich mit dem Auto von Urnäsch her über eine schmale Strasse erreichen lässt. Der Weg führt vom Grillplatz  durch den Wald zum Bauernhof Nasen, von wo ein Pfad über den Wiesenhang zum Gipfel führt. Hinunter geht es au der östlichen Seite des Erosionstrichters ins Rossmoos.

Aufstieg über den Wiesenhang zum Berggasthaus Hochalp

Berggasthaus Hochalp

Blick Richtung Urnäsch, am Horizont der Bodensee

Knabenkraut vor dem Alpstein

Auf der Kuppe der Hochalp, links die Erosionsmulde

Tödi, Glärnisch und Speer

Unverkennbar erheben sich im Hintergrund die Churfirsten

Trollblume

Tourendaten:
Gipfelhöhe Hochalp 1522 m
Strecke 5.1 km
Auf- und Abstieg 335 Hm
Zeit unterwegs 2 Std. 35 Min, davon in Bewegung 1 Std. 35 Min.


GPS-Track:

Samstag, 8. Februar 2020

Skitour Jägglisch Horn und Hasenflüeli

Im Aufstieg zum Jägglisch Horn

Geplant war eigentlich nur die Skitour aufs Jägglisch Horn, doch weil die Verhältnisse vor Ort perfekt waren, entschieden wir uns für die Ausdehnung der Route über das Hasenflüeli.

Von St. Antönien Platz folgten wir der Strasse nach Mittel Ascharina und stiegen dort den Hang hinauf, bis wir den Alpbach erreichten. Diesem folgten wir bis zur Aschariner Alp, wo der Aufstieg übers Fürggli zum Jägglisch Horn begann.

Nach der stiegenden Pulverschneeabfahrt zurück zur Aschariner Alp begann der Gegenanstieg über das Chriegbüel zum Hasenflüeli. Nach einer kurzen Rast auf dem Gipfel folgten wir dem Grat bis "bi den Nünzgen", wo wir in nördlicher Richtung die Pulverschneehänge zum Litzistafel abfuhren. Nun folgten wir dem Alpsträsschen nach Litzirüti bis zur Brücke beim Holzboden. Von dort geht es rund 650 m weit flach zurück nach St. Antönien Platz - man kann die Skier tragen oder diesen Abschnitt sportlich im Schlittschuhschritt zurücklegen.

Dem Alpbach entlang zur Aschariner Alp

Morgensonne und Pulverschnee

Gipfelgrat des Jägglisch Horn

Gipfelrast mit Aussicht zur Weissfluh

Tiefblick zur Aschariner Alp

Pulverschnee - ein Genuss

Im Ansteig zum Hasenflüeli - Blick zurück

Der markante Felsengipfel des Hasenflüeli

Beim Skidepot des Hasenflüeli

Abfahrt im Nordosthang zur Gafia

Tourendaten:
Strecke 15.3 km
Auf- und Abstieg 1395 Hm
Zeit unterwegs 6 Std. 20 Min, davon in Bewegung 4 Std.

Hyperlinks:
Onlinekarte Swisstopo
Skitour Hasenflüeli ab St. Antönien Litzirüti 2014

GPS-Track: