Samstag, 1. Oktober 2016

Mountainbiketour vom Bregenzerwald ins Oberallgäu

Die landschaftlich sehr schöne Rundtour führt von Sibratsgfäll im Bregenzerwald (Österreich) über die Grenze ins Oberallgäu (Deutschland). Die Strecke führt grösstenteils durch den Naturpark Nagelfluhkette mit seinen lieblichen Hügellandschaften. Sie ist wegen ihrer Länge konditionell anspruchsvoll, technisch aber recht einfach, da da man auf Naturstrassen oder auch Hartbelag unterwegs ist. Sieben Aufstiege und Abfahrten sind zu bewältigen.

Tipp: Bei der Heimreise empfiehlt sich ein Besuch im Shop des Bregenzerwälder Käsekellers in Lingenau.
Sibratsgfäll im Bregenzerwald

Idyllische Hügellandschaft

Blick vom Sättele zum Gottesacker

Allgäuer Alpen

Höchster Punkt der Tour: die Obere Wilhelmine-Alpe

Abfahrt über Naturstrassen

Eggalpe, Abfahrt nach Ofterschwang

Mittagsrast im Landhotel Alphorn in Ofterschwang

Allgäuer Landschaft bei Bolsterlang

Hirschsprung

Im Rohrmoostal

Tourendaten:
Höchster Punkt 1515 m.ü.M.
Strecke 58.1 km, Auf- und Abstieg 1780 Hm
Zeit in Bewegung 4 Std. 50 Min., Total Zeitbedarf 7 Std. 20 Min.
Route: Sibratsgfäll - Sättele - Balderschwang - Obere Wilhelmine-Alpe - Höllritzer Alpe - Grafenälple - Ostertal - Eggalpe - Ofterschwang - Bolsterlang - Obermaiselstein - Hirschsprung - Rohrmoostal - Sibratsgfäll

GPS-Track:

Sonntag, 14. August 2016

Mountainbiketour in die Fideriser Heuberge

Fideriser Heuberge - so nennen sich die idyllischen Alpen am Talabschluss von Fideris. Diese schöne Mountainbiketour führt zuerst vom Dorf Fideris - grösstenteils auf der asphaltierten Bergstrasse - hinauf in die Heuberge. Weil die Strasse gebührenpflichtig ist, hält sich der Verkehr deshalb in Grenzen. Nach einer Rast im Berghaus Arflina auf 2000 m.ü.M. geht es auf einem Singletrail nochmals etwas bergan, bis man unterhalb des Glattwang den höchsten Punkt erreicht hat. Einige kurze Schiebepassagen sind stellenweise nötig. Danach folgt eine rasante Abfahrt auf Alpwegen und Singletrails hinunter nach Fideris.

Ausgangspunkt der Tour ist der schmucke Dorfkern von Fideris

Blick ins Prättigau

Auf der Bergstrasse in die Heuberge

Die Fideriser Heuberge mit dem Berghaus Arflina

Singletrail von Arflina zur Alp Nova

Heuwiesen überall, von Ferne grüssen Drusenfluh und Sulzfluh

Ein wenig Dreck muss sein...


Tourendaten:
Höchster Punkt 2152 m.ü.M.
Strecke 24.4 km, Auf- und Abstieg 1290 Hm
Zeit in Bewegung 3 Std., Total Zeitbedarf 5 Std. 35 Min.
Route: Fideris Dorf - Berghaus Arflina - Alp Nova - Fideris

Link:
Tourenbeschrieb mit GPS-Track auf Outdooractive.com 

GPS-Track:

Sonntag, 7. August 2016

Mountainbiketour zur Emser Hütte

Bei dieser Mountainbike-Rundtour ist der kontinuierlich steile Aufstieg über Emsreute nach Schuttannen die grösste Herausforderung. Die Strasse nach Schuttannen wurde zwar inzwischen komplett asphaltiert, aber die Steigung ist beachtlich. Danach wird die Strecke recht angenehm und bietet schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge, ins Rheintal und zum Bodensee. Für Verpflegung unterwegs ist gesorgt - mehrere Hütten und Jausenstationen laden zur Rast ein. Eine kurze Tragepassage von ca. 5 Minuten gibt es nach der Emser Hütte bei der Überquerung des Emsbaches.

Bei Schuttannen wird die Steigung wieder angenehm

Glückliche Alpschweine suhlen sich am Wegrand

Die Hohe Kugel

Einkehr bei der Emser Hütte

Ausblick zum Alpstein

Tiefblick ins Rheintal

Die Kirche von Götzis mit dem markanten Doppelturm


Tourendaten:
Höchster Punkt 1430 m.ü.M.
Strecke 37 km, Auf- und Abstieg 1100 Hm
Zeit in Bewegung 3 Std. 05 Min., Total Zeitbedarf 4 Std. 15 Min.
Route: Widnau - Diepoldsau - Hohenems - Emsreute - Kreiersalpe - Schuttannen - Hinterbergalpe - Schönermannalpe - Emser Hütte - Götzner Haus - Millrüte - Meschach - Götzis - Mäder - Kriessern - Widnau


GPS-Track:

Donnerstag, 21. Juli 2016

Via Alpina: Mindelheimerhütte - Oberstdorf

Es war eine eher unruhige Nacht in der vollbesetzten Mindelheimer Hütte, der Vollmond leuchtete durchs Fenster. Früh morgens sahen wir einen spektakulären Sonnenaufgang, doch schon wenige Minuten später zogen dichte Wolken auf. Beim Frühstück um 7 Uhr regnete es bereits in Strömen.

Regen am Morgen: wir entschliessen uns zum direkten Abstieg zur Schwarzen Hütte
Da wir uns vor einem Gewitter in der Höhe fürchteten, liessen wir den Panoramaweg aus und entschieden uns für den schnellen und sichereren Abstieg zur Schwarzen Hütte. Mit Regenjacke und Regenhosen bekleidet wanderten wir talwärts. Viele Gruppen stiegen hier ab.

Wurde am letzten Tag doch noch gebraucht: Regenkleidung

Der Rappenalpenbach
Bei der Schwarzen Hütte im Rappenalptal zeigte sich bereits wieder die Sonne, und wir konnten einen kleinen Imbiss im Freien geniessen.

Von der Schwarzen Hütte talwärts - die Wolken lockern auf
Von dort folgten wir zuerst der Asphaltstrasse talauswärts, was ein wenig auf die Moral drückte. Sonne und Wolken wechselten sich ab, aber es blieb weiter trocken. Nach rund zwei Kilometern bogen wir bei der Breitengemalpe rechts ab und wanderten zum einladenden Berggasthof Einödsbach, der direkt am Weg liegt. Bei einem guten Mittagessen beobachteten wir den regen Wanderbetrieb.

Liegt direkt am Wanderweg: Gasthof Einödsbach im Stillachtal

Die Heini-Klopfer-Schiflugschanze in Oberstdorf
Am Weiler Birgsau und an der Fellhornbahn vorbei führte und die Route nach Ringang. Dort entschieden wir uns für einen Umweg oben an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze vorbei zum Freibergsee. Danach passierten wir die Marienkirche St. Loretto und erreichten unser Ziel Oberstdorf, wo wir im Hotel Gerberhof eincheckten. Oberstdorf ist ein gemütlicher Allgäuer Ferienort. Da es keine Hochhäuser gibt, hat der die Ortschaft ein sehr sympatisches Flair behalten. Im belebten Zentrum liessen wir den letzten Abend unserer Wanderwoche gemütlich ausklingen.

Kapelle St. Loretto

In der Oberstdorfer Fussgängerzone

Deutsche Gemütlichkeit: Biergarten im Zentrum von Oberstdorf


Tourendaten:
Strecke 21.9 km
Aufstieg 187 Hm, Abstieg 1403 Hm
Zeit unterwegs 8 Std. 05 Min, davon in Bewegung 5 Std. 40 Min.

Hyperlinks:
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Reiseführer Via Alpina: Variante von R51 --> wetterbedingt wählten wir statt des Panoramawegs den Direktabstieg zur Schwarzen Hütte

GPS-Track:

Mittwoch, 20. Juli 2016

Via Alpina: Schröcken - Mindelheimerhütte

Ein weiterer Hitzetag erwartete uns. Nach einem reichhaltigen Frühstück im Gasthaus Tannberg wanderten wir auf gemütlichen Güterwegen hoch zum Körbersee, über dem ein einladendes Berghotel thront. Weiter führte uns die Route durch das Pflanzenschutzgebiet zum Kalbelesee am Hochtannbergpass.

Schröcken am Hochtannbergpass

Braunarlspitze 2649 m.ü.M.

Widderstein, der markanteste Gipfel der Allgäuer Alpen
An der Passstrasse hatte es viele Spaziergänger, die ihre Autofahrt mit einer kleinen Pause kurzweiliger gestalteten. Wir überquerten die Strasse und bogen links in die Direttissima zur Widdersteinhütte ab. Die Hütte liegt unter dem eindrücklichen Widderstein, dem höchsten Allgäuer mit 2533 m.ü.M. Wir gönnten uns hier ein deftiges Mittagessen und in Anbetracht der grossen Hitze viel zu trinken.

Vor der Widdersteinhütte

Der Biberkopf mit seiner faszinierenden Formgebung
Frisch gestärkt wanderten wir über den Schärtle und den Koblat unter dem Geisshorn vorbei in Richtung Mindelheimer Hütte. Inzwischen hatten wir die österreichisch-deutsche Grenzlinie passiert. Bei einem Schneefeld kühlten wir die Füsse.

Enzian

Abstieg zur Mindelheimer Hütte

In der Mindelheimer Hütte herrschte Hochbetrieb. Wir fanden zwei Schlafplätze im unteren Gebäude beim Winterraum. An einem schönen Aussichtspunkt nahe der Hütte genossen wir die Abendsonne. Abendessen gab es à la carte, ein für uns Schweizer eher ungewöhnlicher Komfort in einer Hütte.

Stark frequentiert: die Mindelheimer Hütte vor dem Kemptner Kopf

Abendstimmung bei der Hütte


Tourendaten:
Strecke 16.3 km
Aufstieg 1271 Hm, Abstieg 467 Hm
Zeit unterwegs 7 Std. 30 Min, davon in Bewegung 5 Std. 10 Min.

Hyperlinks:
nächste Etappe
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Reiseführer Via Alpina: R52

GPS-Track:

Dienstag, 19. Juli 2016

Via Alpina: Buchboden - Schröcken

Nach einem schönen Frühstück in der Pension zum Jäger verliessen wir Buchboden und wählten den steilen Fussweg, der linksseitig zur Oberen Überlut-Alpe führt. Alternativ dazu könnte man auch den Fahrweg rechts benützen.

Blick zurück nach Buchboden

Glücklicher Kaminfeger auf Wanderschaft zu einer Jagdhütte
Unterwegs trafen wir einen Kaminfeger, der sich gerade zum Fussmarsch zu einer Jagdhütte aufmachte, um den Schornstein zu putzen. Die einen zahlen für Wanderferien, die anderen werden dafür bezahlt…

Imposante Felshörner

Blick zurück ins Grosse Walsertal
Das Thermometer stieg kontinuierlich an, und es begann die lange Querung zur Oberen Iscarnei-Alpe. Die Abzweigung Bregenzerwald oder Biberacher-Hütte war leider nicht beschildert, so dass wir etwas Zeit verloren. Der Wegweiser folgte erst ein Stück nach der Verzweigung. Die Biberacher Hütte des DAV liegt gleich am Schadonapass. Dort gönnten wir uns ein Paar Würstchen mit Brot, Senf und Kren und genossen den Ausblick auf die umliegende Bergwelt.

Verwitterter Kalkstein am Weg zur Oberen Ischkarneialpe

Das Landschaftsbild wird allmählich alpiner

Am Horizont taucht die Biberacher Hütte auf

Steiler Abstieg von der Biberacher Hütte nach Schröcken
Vom Schadonapass führt ein kleines Fahrsträsschen hinunter ins Schandelstobel. Die Hitze plagte uns unerbittlich, und wir suchten den Schatten. Im Tobel ging es rechts der Bregenzer Ach entlang, gegenüber den Strassengalerien, über Unterboden hinauf nach Schröcken. Wir waren überrascht, wie klein die Ortschaft ist: Eine Kirche, ein Gasthaus, ein kleiner Supermarkt und ein paar Wohnhäuser. Wir fanden im Gasthof Tannberg ein Zimmer. Beim Abendessen lernten wir einen Franzosen mit Hund kennen, der ebenfalls auf der Via Alpina in Richtung Triest unterwegs war.

Hotel Tannberg in Schröcken


Tourendaten:
Strecke 19.3 km
Aufstieg 1373 Hm, Abstieg 1048 Hm
Zeit unterwegs 8 Std. 25 Min, davon in Bewegung 6 Std. 10 Min.

Hyperlinks:
nächste Etappe
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Reiseführer Via Alpina: R53

GPS-Track: