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Mittwoch, 8. Juli 2026

Via Alpina: Finkenberg - Rastkogelhütte


Der Himmel blieb meist bewölkt, was für die rund 1'800 Höhenmeter Aufstieg durchaus angenehm war. Von Finkenberg wanderten wir über Astegg bergwärts. Mehrfach kreuzten wir die Serpentinen der Strasse auf steilen Waldpfaden, begleitet von zahlreichen lästigen Bremsen. Bei der Gschössalm beginnt das Skigebiet, welches mit der Penkenbahn erreicht werden kann. 

Nach der Gschössalm wurde die Wegfindung schwieriger: eingezeichnete Verbindungswege waren gesperrt oder wegen Sturmschäden und Holzschlags nicht mehr begehbar. Über Forststrassen gelangten wir schliesslich nach Mösl und nun wieder aufwärts in Richtung Rastkogelhütte. Unterwegs erinnerte eine Gedenkstätte bei der Sidanalm an die Lawinenkatastrophe von 1951. Kurz vor der Hütte setzte leichter Regen ein. 

Nach der ungewöhnlichen Bettwanzen-Prävention - unsere Seidenschlafsäck mussten in die Mikrowelle -  genossen wir ein gemütliches Hüttenabendessen und ein komfortables Viererzimmer für uns allein.


Blick zurück von Stein nach Finkenberg

Von Astegg zur Gschössalm

Die Penkenbahn bringt Ausflügler auf den Berg

Von der Stieralm in den Lärchenwald

Teufelskralle

Brücke über den Hoarbergbach

Umleitung der Wegführung bei der Mitterhöhe via
Dölderer-Siedel

Unterwegs im Sidantal zur Pointalm

Kurze Regenpause

Bei der Sidanalm

Die Rastkogelhütte auf 2'124 m ü.M.

Alpensalamander


Tourendaten:
Strecke 20.9 km
Aufstieg 1'836 Hm, Abstieg 549 Hm
Zeit unterwegs 8 Std. 15 Min., davon in Bewegung 6 Std. 25 Min.

Hyperlinks:
Reiseführer Via Alpina: R38

GPS-Track:

Dienstag, 7. Juli 2026

Via Alpina: Dominikushütte - Finkenberg


Bei strahlendem Wetter fassten wir zwei kürzere Via-Alpina-Etappen zusammen und wanderten den Zamser Grund und Zemmtal talauswärts. Zunächst stiegen wir von der Dominikushütte zur Staumauer des Schlegeis-Speichers ab und erreichten über Wege und Strässchen den Breitlahner

Weniger angenehm war das Asphaltstück entlang der stark befahrenen Zufahrtsstrasse, bevor wir auf die ruhigere alte Strasse nach Ginzling wechseln konnten. Nach einer kleinen Mittagspause im Dorf folgten abwechslungsreiche Wiesen- und Wanderwege talauswärts. Wegen einer Wegsperre mussten wir ein Stück durch eine stark befahrene Strassengalerie gehen – eine eher ungewöhnliche Wandererfahrung. 

Nach kurzen Orientierungsschwierigkeiten kurz nach dem Gasthaus Karlsteg fanden wir schliesslich den richtigen Weg Richtung Finkenberg. Der Pfad führte uns nochmals über einen Hügel hinüber nach Finkenberg, das wir über die historische Teufelsbrücke betraten. In Finkenberg gab es zum Glück einen Bankomaten, wo wir wieder etwas Bargeld beziehen konnten, doch einen Lebensmittelladen suchten wir vergeblich. Wir bezogen im Hotel Neuwirt unser Zimmer und liessen den langen Tag bei Aperitif und gutem Abendessen ausklingen.


Die imposante Schlegeis-Staumauer

Am Zamser Bach

Beim Breitlahner

Siegelastkapelle in Ginzling

Ginzling

Unterwegs Richtung Karlsteg

Wanderweg gesperrt, Umleitung durch die Galerie

Karlsteg

Aufstieg über den Schumannweg nach Finkenberg

Über die Teufelsbrücke

Unsere Unterkunft in Finkenberg, das Hotel Neuwirt


Tourendaten:
Strecke 21.5 km
Aufstieg 285 Hm, Abstieg 1'249 Hm
Zeit unterwegs 7 Std. 40 Min., davon in Bewegung 5 Std. 15 Min.

Hyperlinks:
Reiseführer Via Alpina: Rest von R36 und R37

GPS-Track: