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Donnerstag, 9. Juli 2026

Via Alpina: Rastkogelhütte - Hochfügen


Da die Kellerjochhütte ausgebucht war, legten wir eine kürzere Zwischenetappe ein und übernachteten in Hochfügen. Während Susanne den Morgen vor der Rastkogelhütte in der Sonne genoss, unternahm ich eine kurze Gipfeltour aufs Kreuzjoch. Der Aufstieg dauerte nur rund 35 Minuten und bot schöne Ausblicke auf die Tuxer Alpen. Zurück zur Hütte ging es auf über den Bergrücken zwischen Kreuzjoch und Kraxentrager.

Anschliessend stiegen wir gemeinsam nach Hochfügen ab und folgten dabei dem GPS-Track der Via Alpina, der teilweise über einen gemeinsam genutzten Wander- und Biketrail führte. Weite, offene Almweiden prägten die Landschaft, erst im unteren Bereich tauchte wieder Wald auf. 

Hochfügen selbst präsentierte sich deutlich vom Skitourismus geprägt: Liftanlagen, grosser Parkplatz, grosse Hotels. Im komfortablen Hotel Almhof gönnten wir uns einen erholsamen Nachmittag mit Wellness, Eiscrème und frühem Schlafengehen.


Heute nur Kurzetappe, deshalb Zusatzschlaufe
aufs Kreuzjoch

Das Kreuzjoch

Hangquerung zum Sidanjoch

Blick zurück zur Rastkogelhütte,
links oben das Kreuzjoch

Abstieg vom Sidanjoch nach Hochfügen

Bachquerung

Hotel Almhof in Hochfügen


Tourendaten:
Strecke 10.8 km
Aufstieg 326 Hm, Abstieg 967 Hm
Zeit unterwegs 4 Std. 20 Min., davon in Bewegung 3 Std. 05 Min.

Hyperlinks:
Reiseführer Via Alpina: R39 teilweise

GPS-Track:

Mittwoch, 8. Juli 2026

Via Alpina: Finkenberg - Rastkogelhütte


Der Himmel blieb meist bewölkt, was für die rund 1'800 Höhenmeter Aufstieg durchaus angenehm war. Von Finkenberg wanderten wir über Astegg bergwärts. Mehrfach kreuzten wir die Serpentinen der Strasse auf steilen Waldpfaden, begleitet von zahlreichen lästigen Bremsen. Bei der Gschössalm beginnt das Skigebiet, welches mit der Penkenbahn erreicht werden kann. 

Nach der Gschössalm wurde die Wegfindung schwieriger: eingezeichnete Verbindungswege waren gesperrt oder wegen Sturmschäden und Holzschlags nicht mehr begehbar. Über Forststrassen gelangten wir schliesslich nach Mösl und nun wieder aufwärts in Richtung Rastkogelhütte. Unterwegs erinnerte eine Gedenkstätte bei der Sidanalm an die Lawinenkatastrophe von 1951. Kurz vor der Hütte setzte leichter Regen ein. 

Nach der ungewöhnlichen Bettwanzen-Prävention - unsere Seidenschlafsäck mussten in die Mikrowelle -  genossen wir ein gemütliches Hüttenabendessen und ein komfortables Viererzimmer für uns allein.


Blick zurück von Stein nach Finkenberg

Von Astegg zur Gschössalm

Die Penkenbahn bringt Ausflügler auf den Berg

Von der Stieralm in den Lärchenwald

Teufelskralle

Brücke über den Hoarbergbach

Umleitung der Wegführung bei der Mitterhöhe via
Dölderer-Siedel

Unterwegs im Sidantal zur Pointalm

Kurze Regenpause

Bei der Sidanalm

Die Rastkogelhütte auf 2'124 m ü.M.

Alpensalamander


Tourendaten:
Strecke 20.9 km
Aufstieg 1'836 Hm, Abstieg 549 Hm
Zeit unterwegs 8 Std. 15 Min., davon in Bewegung 6 Std. 25 Min.

Hyperlinks:
Reiseführer Via Alpina: R38

GPS-Track: