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Sonntag, 27. Juli 2014

Via Alpina: Tirano - Poschiavo

Unser Via Alpina-Abenteuer 2014 begann im wunderschönen, etwas versteckten Hotel Centrale in Tirano. Wir waren am Vortag mit der Rhätischen Bahn über den Berninapass angereist und hatten bereits freudig das italienische Flair dieser kleinen Alpenstadt in uns aufgesogen.

Das Hotel Centrale in Tirano - unscheinbar, aber sehr schön
Der Weg führte uns anfänglich wieder auf den gleichen Pfaden hinauf, die wir 2013 heruntergekommen waren. Obwohl der Himmel bewölkt war, sorgte der steile Aufstieg dafür, dass uns schnell heiss wurde.

Blick zurück nach Tirano im Veltlin

Unterwegs auf Maultierpfaden
Nach einer Weile zweigte der Weg links ab zur pittoresken Siedlung Roncaiola. Danach folgten wir dem Berghang, immer die Höhe haltend, hinein ins Puschlav. Bald erreichten wir die Schweizer Grenze. In früheren Zeiten wurde in dieser Gegend viel geschmuggelt - daran erinnert der Sentiro dei Contrabbandieri, dem man streckenweise folgt.

Steinernes Ungeheuer

Blick zum Lago di Poschiavo
Mit Blick zum Lago di Poschiavo  erreichten wir die Alpe San Romerio, wo das jährliche Kirchenfest (es findet immer am letzten Wochenende im Juli statt) im Gange war. Das oft einsame Restaurant war an diesem Tag sehr gut besucht, und es wurde Geld gesammelt, um mit baulichen Massnahmen im Fels das Abrutschen der Kirche über die Klippe zu verhindern.

Die Kirche von San Romerio

Fliegenpilz
Die Wege zum Etappenziel Poschiavo sind sehr schön angelegt. Immer wieder sahen wir hinunter zum See. Steine und Bäume waren stark bemoost, und wir sahen hunderte von Pilzen verschiedenster Art am Wegrand. Schliesslich setzte ein leichter Regen ein und machte Steine und Wurzelwerk rutschig. Um 17.35 Uhr erreichten wir das schmucke Dorf Poschiavo und bezogen unser Zimmer im Hotel Caffe Semadeni.

Beinhaus Sant'Anna: Memento mori

Am schönen Dorfplatz von Poschiavo
Nach einer erfrischenden Dusche machten wir einen Rundgang (Dorfzentrum und das schauerliche Beinhaus). Inzwischen zeigte sich wieder ein blauer Himmer, und wir konnten unser Abendessen auf dem Dorfplatz einnehmen beim historischen Hotel Albrici.

Das Hotel Semadeni in Poschiavo
Tourendaten:
Strecke 22.1 km
Aufstieg 1610 Hm, Abstieg 1030 Hm
Zeit unterwegs 9 Std. 05 Min, davon in Bewegung 6 Std. 45 Min.

Hyperlinks:
nächste Etappe
zurück zur Übersicht
Reiseführer Via Alpina: R76

GPS-Track:

Samstag, 26. Juli 2014

Via Alpina rot von Tirano nach Ulrichen

Diesen Sommer setzten wir unsere Weitwanderung auf dem roten Weg der Via Alpina dort fort, wo wir letztes Jahr aufgehört hatten: in Tirano im Veltlin, gleich hinter dem Berninapass. Das Wetter zeigte sich diesmal zwar nicht von der besten Seite (instabil und wechselhaft, nur an einem Tag fiel kein einziger Tropfen Regen), was aber die schönen Wandererlebnisse nicht minderte.

Wir absolvierten diese Teilstrecke in drei Wochen. In 18 Wandertagen streiften wir durch das italienisch-schweizerische Grenzgebiet vom Puschlav quer durch das Tessin bis ins Obergoms. Dabei legten wir 300 km zurück, bewältigten 19'500 Hm Aufstieg und 18'700 Hm Abstieg. Eine Tagesetappe (R89 von Sonogno nach Sornico) liessen wir wegen Starkregens ausfallen und nahmen stattdessen das Postauto.

Unsere Wanderetappen 2014
Wir wanderten diesen Sommer folgende Etappen des Fernwanderwegs (anklicken, um den Hyperlinks zu folgen):
  1. Tirano - Poschiavo (R76)
  2. Poschiavo - Campo Moro (R77)
  3. Campo Moro - Chiareggio (R78)
  4. Chiareggio - Maloja (R79)
  5. Maloja - Avers-Juppa (R80 + Teil von R81)
  6. Avers-Juppa - Innerferrera (R81)
  7. Innerferrera - Rifugio Bertacchi (1. Teil von R82)
  8. Rifugio Bertacchi - Isola (2. Teil von R82)
  9. Isola - Mesocco (R83 + Teil von R84)
  10. Mesocco - Rossa (Teil von R84)
  11. Rossa - Alpe Cava (Teil von R84 + R85)
  12. Alpe Cava - Biasca (R86)
  13. Biasca - Capanna Efra (R87)
  14. Capanna Efra - Frasco (Teil von R88)
  15. Regenpause in Locarno (anstatt R89)
  16. Sornico - Bignasco (R90 + Verlängerung)
  17. Fontana - Robièi (R91)
  18. Regenpause in Robièi
  19. Robièi - Riale (R92)
  20. Riale - Ulrichen (R93)



GPS-Track:



Nachtrag 2024:
Das Via-Alpina-Wegnetz wurde 2024 stark gekürzt. Übriggeblieben ist nur noch der rote Hauptweg, der aber von 161 auf 116 Tagesetappen gestrafft wurde. Der violette, gelbe und der blaue Weg wurden gestrichen, während der grüne Weg als Abkürzung in den roten Weg eingebaut wurde. Unser Wanderprojekt umfasst den ursprünglichen roten Weg. Unsere in diesem Blog beschriebene Teilstrecke ist komplett der Streckenkürzung zum Opfer gefallen. Die angegebenen Routennummern beziehen sich auf die alte Streckenführung. Die Website www.via-alpina.org zeigt die neue Routenführung, während die alte Strecke im Archiv unter http://old.via-alpina.org weiterhin einsehbar bleibt.


Links zu unseren Via Alpina-Etappen in anderen Jahren:
2026 - roter Weg von Antholz Mittertal nach Schwaz
2025 - roter Weg von Moos bei Sexten nach Antholz Mittertal
2024 - roter Weg von Arnoldstein zum Helm bei Sexten
2023 - roter Weg von Muggia nach Arnoldstein
2022 - roter Weg von Terme di Valdieri nach Monaco
2018 - roter Weg von Modane nach Terme di Valdieri
2017 - roter Weg von Vernayaz nach Modane
2016 - roter Weg von Feldkirch nach Oberstdorf
2015 - roter Weg von Ulrichen nach Vernayaz
2013 - roter Weg von Feldkirch nach Tirano
2012 - grüner Weg von Widnau nach Adelboden

Dienstag, 13. August 2013

Via Alpina: Schiazzera - Tirano

Am 18. Tag erreichten wir das Ziel unseres diesjährigen Via-Alpina-Projekts. Der Weg führte uns von 2'109 m Höhe, stets die Veltliner Weinberge im Blick, direkt hinunter ins sommerlich warme Tirano auf 441 m. Nach einem gemütlichen Mittagessen fuhren wir mit dem Bernina-Express über Bernina und Albula wieder zurück nach Hause.

Rifugio Schiazzera

Die Orobie-Gruppe im Morgenlicht

Abstieg ins Veltlin

Veltliner Weinberge

Maultierpfad nach Tirano



Stadtkirche San Martino in Tirano

Zollamt und Bahnhof der Rhätischen Bahn
Tourendaten:
Strecke 10.8 km
Aufstieg 72 Hm, Abstieg 1725 Hm
Zeit in Bewegung 2 Std. 45 Min. (exkl. Pausen)

Navigation:
zurück zur Übersicht
Reiseführer Via Alpina: R75 (Archiv, alte Streckenführung)

GPS-Track:

Samstag, 27. Juli 2013

Via Alpina rot von Feldkirch nach Tirano

Auch diesen Sommer erwanderten wir wieder ein Teilstück der Via Alpina. Nachdem wir letztes Jahr den grünen Weg in Angriff genommen hatten, wagten wir uns diesmal an die rote Hauptroute.

Die Via Alpina ist ein Netz aus Fernwanderwegen, das den Alpenbogen von Monaco bis Slowenien überspannt. Fünf Routen bieten insgesamt über 5000 km Wandervergnügen auf 342 Tagesetappen in acht Alpenstaaten. Die Hauptroute ist der rote Weg, der von Monaco nach Triest führt.
 
Via Alpina: 342 Etappen in 8 Ländern

Der rote Weg - unser Projekt 2013
In zweieinhalb Wochen absolvierten wir das Teilstück von Feldkirch nach Tirano. Dabei passierten wir vier Länder und drei Sprachgebiete. Die Wanderung führte uns in 18 Tagen vom Rheintal über die Drei Schwestern, das Rätikon, die Silvretta, die Sesvennagruppe, das Ortlergebiet und die Livigno-Alpen ins Veltlin. Die Strecke umfasste 287 km mit rund 17'000 m Aufstieg und 16'000 m Abstieg.


Unsere Wanderetappen 2013
Wir wanderten diesen Sommer folgende Etappen des Fernwanderwegs (anklicken, um den Hyperlinks zu folgen):
  1. Feldkirch - Gafadurahütte
  2. Gafadurahütte - Sücka - Pfälzerhütte *
  3. Pfälzerhütte - Schesaplanahütte *
  4. Schesaplanahütte - Partnun *
  5. Partnun - Gargellen *
  6. Gargellen - Madlenerhaus *
  7. Madlenerhaus - Jamtalhütte *
  8. Jamtalhütte - Scuol *
  9. Scuol - S-charl *
  10. S-charl - Taufers *
  11. Taufers - Stilfs *
  12. Stilfs - Stilfserjoch *
  13. Stilfserjoch - Umbrail *
  14. Bormio - Arnoga *
  15. Arnoga - Eita *
  16. Eita - Malghera *
  17. Malghera - Rifugio Schiazzera *
  18. Rifugio Schiazzera - Tirano *

GPS-Track:



Nachtrag 2024:
Das Via-Alpina-Wegnetz wurde 2024 stark gekürzt. Übriggeblieben ist nur noch der rote Hauptweg, der aber von 161 auf 116 Tagesetappen gestrafft wurde. Der violette, gelbe und der blaue Weg wurden gestrichen, während der grüne Weg als Abkürzung in den roten Weg eingebaut wurde. Unser Wanderprojekt umfasst den ursprünglichen roten Weg. Unsere in diesem Blog beschriebene Teilstreck ist kurz nach Feldkirch, d.h. ab Sücka (*) komplett der Streckenkürzung zum Opfer gefallen. Die Website www.via-alpina.org zeigt die neue Routenführung, während die alte Strecke im Archiv unter http://old.via-alpina.org weiterhin einsehbar bleibt.


Links zu unseren Via Alpina-Etappen in anderen Jahren:
2026 - roter Weg von Antholz Mittertal nach Schwaz
2025 - roter Weg von Moos bei Sexten nach Antholz Mittertal
2024 - roter Weg von Arnoldstein zum Helm bei Sexten
2023 - roter Weg von Muggia nach Arnoldstein
2022 - roter Weg von Terme di Valdieri nach Monaco
2018 - roter Weg von Modane nach Terme di Valdieri
2017 - roter Weg von Vernayaz nach Modane
2016 - roter Weg von Feldkirch nach Oberstdorf
2015 - roter Weg von Ulrichen nach Vernayaz
2014 - roter Weg von Tirano nach Ulrichen
2012 - grüner Weg von Widnau nach Adelboden