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Rast auf dem Weg zum Colletto di Valscura,
hinten am Horizont sichtbar der Monte Viso |
Zum Abschluss unseres
Via-Alpina-Weitwanderprojekts 2018 erwartete uns am 17. Wandertag wieder blauer Himmel. Eine landschaftlich äusserst reizvolle Etappe lag vor uns. Der Start am Morgen war gemütlich: Nach dem Frühstück füllten wir am Brunnen vor dem
Rifugio Malinvern unsere Wasserflaschen. Wir überquerten den Wildbach und stiegen auf dem steilen Pfad auf, der von Heidelbeerbüschen und Lärchenhainen gesäumt war. Ein Heidelbeerpflücker mit einem grossen Rechen sammelte die Köstlichkeiten der Natur ein, als wir passierten. Der Aufstieg zum Colletto di Valscura wurde immer steiniger und führte schliesslich auf 2519 m.ü.M.
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| Am Lago Malinvern |
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| Geröll am Colletto di Valscura |
In der Scharte betraten wir den
Naturpark Alpi Marittime. Der Weg führte wieder steil und steinig hinunter zum Valscura-See, der Gelegenheit für ein erfrischendes Bad bot. Dort picknickten wir und assen die letzten Überreste unseres Wanderproviants.
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| Abstieg zum Lago di Valscura |
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| Erfrischendes Bad im See |
Der Weg nach Terme di Valdieri war zwar abwärts ausgeschildert, aber wir entschieden uns zum Glück, der offiziellen Route der Via Alpina zu folgen und den Umweg über das
Rifugio Questa auf uns zu nehmen. Eine beeindruckende alpine Szenerie! Über eine ehemalige Militärstrasse, die quer über ein riesiges Geröllfeld verlief und deren Steine sorgfältig sortiert und in das Puzzle eingefügt worden waren, wanderten wir zum pittoresken Claus-See.
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| Alte Militärstrasse zum Rifugio Questa |
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| Lago del Claus |
Wenig später erreichten wir das
Rifugio Emilio Questa, das über dem kalten Portette-See liegt. Die Hütte vermittelt einen hochalpinen Eindruckt und bietet, man glaubt es kaum, 40 Schlafplätze. Wir bestellten einen Salami-Käseteller und liessen die wilde Landschaft auf uns wirken.
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| Mittagspause beim Rifugio Questa |
Der Abstieg ins Valle del Valasco war steil und steinig. Wir erreichten schliesslich die Hochebene mit dem Jagdschlösschen (Casa di Caccia Reale) des Vittorio Emanuele II. Der italienische Alpenclub CAI hatte diese einstmals verfallene Ruine zu einem hübschen
Rifugio di Valasco ausgebaut. Wir genehmigten uns im Innenhof einen Apéro und wanderten danach dem Gesso-della-Valletta-Bach durch die idyllische Landschaft hinunter nach Terme di Valdieri. Statt der Fahrstrasse zu folgen, die sehr grob geschottert ist, kann man dem etwas unterhalb verlaufenden angenehmen Fussweg folgen.
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| Abstieg ins Valle del Valasco und weiter nach Terme di Valdieri |
Terme di Valdieri besteht aus einem grossen Besucherparkplatz, einem Informationszentrum, zwei Restaurants, ein paar Häusern und dem grossen alten Kurhotel mit dem Thermalbad. Wir checkten ins
Albergo Turismo ein. Für den nächsten Tag planten wir einen Besuch der Therme, danach sollte die lange Heimreise mit dem Bus nach Cuneo und von dort mit der Eisenbahn via Turin und Mailand zurück in die Schweiz beginnen.
Tourendaten:
Strecke 17.2 km
Aufstieg 981 Hm, Abstieg 1428 Hm
Zeit unterwegs 8 Std. 40 Min, davon in Bewegung 5 Std. 55 Min.
Hyperlinks:
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Reiseführer Via Alpina:
R107 und Teil von
R108
GPS-Track: